Freuen sich auf Garmisch-Partenkirchen: Daniel Grunenberg und Carolin Niemczyk. fotos: Laura König

Dreifach-Premiere für Glasperlenspiel

Garmisch-Partenkirchen - Konzert der Erfolgsband an Neujahr: Garmisch-Partenkirchen und Eishockey sind Neuland.

Völlig unbekannt ist der Ort ihnen nicht. Schon zweimal sind die Musiker von Glasperlenspiel durch Garmisch-Partenkirchen gefahren. „Als wir auf dem Weg von St. Anton nach München waren“, sagt Daniel Grunenberg im Tagblatt-Interview. Für einen längeren Aufenthalt im Kreisort hat es bislang aber nicht gereicht. Umso mehr freut er sich mit seiner Band-Partnerin Carolin Niemczyk auf den Neujahrstag. Dann geben die beiden, die Glasperlenspiel sind und die seit 16 Wochen mit ihrem Hit „Geiles Leben“ in den Charts stehen, ein ganz besonderes Konzert im Olympia-Eisstadion. Einige Premieren inklusive.

Denn für Glasperlenspiel ist es nicht nur der erste Auftritt in der Marktgemeinde. Auf Eis haben sie auch noch nie gespielt. „Das kann noch eine Herausforderung werden“, meint Grunenberg und lacht. Denn der Band-Gitarrist befürchte ein bisschen, dass sich bei der Kälte die Instrumente verstimmen könnten. „Wir sind sehr gespannt“, sagt Niemczyk. „Und freuen uns schon tierisch darauf.“

Bevor am 1. Januar Hits wie „Geiles Leben“, „Moment“ und „Nie vergessen“ erklingen, muss der SC Riessersee ab 19 Uhr erst einmal gegen den SC Bietigheim gewinnen. Bei einem Eishockeyspiel dabei zu sein, das bedeutet für die beiden Musiker aus Stockach am Bodensee schon die nächste Premiere. „Das wird das erste Mal sein“, gesteht Grunenberg.

In Garmisch-Partenkirchen kommen er und Niemczyk am Neujahrstag erst gegen Mittag an. Ihr Flieger geht um 11 Uhr in Berlin, wo sie am Silvesterabend bei der großen Party am Brandenburger Tor neben Bands wie The Boss Hoss spielen. Zu sehen ist die Party live im ZDF. Wie viel Zeit für Glasperlenspiel selbst zum Feiern bleibt, muss sich erst noch zeigen. Grund genug, auf das Jahr 2015 anzustoßen, haben die Chartstürmer allemal.

Dass „Geiles Leben“ derart durch die Decke geht, „damit haben wir nicht gerechnet“, sagt die blonde Sängerin. Und ihr Partner fügt an: „Das ist schon alles krass für uns, was gerade passiert.“ Auftritt reiht sich an Auftritt, Termin an Termin. Glasperlenspiel hat in vergangenen Sommer Helene Fischer bei ihrer großen Stadiontour begleitet, im nächsten Jahr wurde die Band, die einst als Musikgruppe einer Pfarrei angefangen, schon für etliche Festivals gebucht. Der Kalender ist voll.

Bevor es so richtig losgeht, steht aber erst einmal das Konzert in Garmisch-Partenkirchen an, das SCR-Manager Ralph Bader eingefädelt hat. Danach haben die Musiker ein paar Tage frei. „Vielleicht, überlegt Grunenberg, „gehe ich noch ein bisschen auf die Piste.“ Diesmal wollen sie sich Garmisch-Partenkirchen auch etwas anschauen. Und nicht nur durchfahren.

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