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Als Geldeintreiberin und Nobel-Touristin verkleideten sich Dr. Sigrid Meierhofer (l.) und Elisabeth Koch.

Bilder vom Faschingsendspurt in Garmisch-Partenkirchen

Bürgermeisterin als Geldeintreiberin

Garmisch-Partenkirchen - Der Maschkera-Aufzug am Josefsplatz im Garmischer Zentrum lockt wieder viele skurrile Gestalten an.

Mehr Maschkera, mehr skurrile Gestalten, versteckt unter bunten Holzlarven, waren in diesem Jahr auf dem Josefsplatz im Ortsteil Garmisch unterwegs. Schellenrührer, Untersberger Mandln, Musikanten mit Trommeln und Ziach, Weiber mit Waschbrettern und als übergroße Figuren zogen ihre Kreise. Eine Bärengruppe versuchte den Gästen Angst einzuflößen, und wilde Burschen drehten das Mühlradl in rasender Geschwindigkeit. Erstmals ist die Garmischer Maschkera-Nachwuchsgruppe, die Daniel Schnitzer im Vorjahr gegründet hat, mit dabei. „Sie macht alles noch bunter, erfüllt Brauchtum mit Leben“, freute sich Elisabeth Grünauer, die Vorsitzende des Garmischer Maschkera-Stammtischs.

Bei den milden Temperaturen herrschte heuer besonders viel Trubel. Die Tische am „Wolpertinger-Kesselfleischstand“ waren bereits vor 13 Uhr gut besetzt. Für Speis’ und Trank war an den Ständen, für die musikalische Unterhaltung durch die Garmischer Musikkapelle bestens gesorgt. Wie immer hatten vor allem die Jüngsten die größte Gaudi. Bei Christina Maurer, die mit einigen Mitstreiterinnen vom Garmischer Katholischen Mütter- und Frauenverein den Garmischer Maschkera-Stammtisch unterstützte, gab‘s Startkarten und Preise für die Kinder-Olympiade. An den Spielestationen konnten die Mädchen und Buben die nötige Geschicklichkeit beim Erbsen-Klopfen, Ringe- und Büchsen-Werfen, Nägel-Einschlagen und Rad-Drehen beweisen. „Das macht alles großen Spaß“, verkündete der als Knochenmann verkleidete achtjährige Tim.

Vieles hat bereits Tradition. So auch das Springen der Mädchen und Buben nach Süßigkeiten, die ihnen die „Angler“ vom Brunnenrand aus vor die Nase halten. Nicht fehlen darf auch die obligatorische Sektbar für die Erwachsenen auf der anderen Brunnenseite. Hier gönnte sich auch Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), kostümiert als Geldeintreiberin mit Schaffner-Kasse, zusammen mit Gemeinderätin Elisabeth Koch (CSU) als Nobel-Touristin ein Gläschen.

Faschings-Endspurt in Garmisch-Partenkirchen: Bilder

„Ohne die Unterstützung der Marktgemeinde hätten wir das Maschkeratreiben nicht veranstalten können“, lobte Grünauer. Für heuer ist erst einmal Schluss mit den lustigen Tagen. 2017 gibt’s das Vergnügen am Josefsplatz dann zum 30. Mal.

Margot Schäfer

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