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Kurz vor dem Start in den Sommer

Immer noch viele offene Fragen im Kainzenbad

Garmisch-Partenkirchen - Laut der Meteorologen steht der Start in die Badesaison kurz bevor. Darauf ist das Kainzenbad aber nicht vorbereitet - meinen zumindest Lokalpolitiker in Garmisch-Partenkirchen. 

„Der Ruf der Marktgemeinde steht auf dem Spiel“, echauffiert sich Martin Schröter (FDP). Der Grund für seine Befürchtung: die nach wie vor nicht behobenen Missstände im Garmisch-Partenkirchner Kainzenbad. Schröter hat großen Nachbesserungsbedarf ausgemacht. Er nennt „die Wiedereröffnung des Fünf-Meter-Sprungturms, die Aufschüttung von frischem Kies am Ufer und die Stabilisierung des Erdrutsches“ als Beispiele. Spätestens bis Mitte Juli müssten die Arbeiten erledigt seinn. Im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung um 19 Uhr im Rathaus erwartet der Politiker einen klaren Plan von Rathaus-Chefin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). „Wir begrüßen, dass die Bürgermeisterin zum schlechten Zustand des Kainzenbades berichtet. Aber nur mit einem Bericht ist es nicht getan.“ Desweiteren verstehe er die Preispolitik der Gemeinde im Traditionsbad nicht. Nach der „erheblichen Erhöhung“ im vergangenen Jahr – wogegen sich der Liberale explizit ausgesprochen hatte – werde die Qualität nach und nach schlechter. „Falls dahinter eine Logik steht, ist diese niemandem zu vermitteln.“ Mit seinen offenen Fragen steht Schröter im Gemeinderat nicht allein da. Auch Elisabeth Koch, Fraktionsvorsitzende der CSU, sieht Erklärungsbedarf. Vor zwei Wochen habe eine Begehung des Kainzenbades mit Meierhofer, Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs, stattgefunden. Darüber erwarte sie im Anschluss an die öffentlichen Tagesordnungspunkte einen ausführlichen Bericht. Man darf gespannt sein, welche Antworten die Bürgermeisterin parat hat. Positiv anmerken kann sie in jedem Fall das jüngste Ergebnis eines unabhängigen Prüfinstituts: „Ausgezeichnete Binnenbadwasserqualität und keinerlei Legionellenbefund in den Duschanlagen.“

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