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Ein Kind des Klinikums: Zilli kam am 13. Dezember 2015 zur Welt.

Neuer Rekord im vergangenen Jahr

Babyboom im Klinikum

Garmisch-Partenkirchen - Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen wird bei werdenden Eltern immer beliebter. Ausdruck dieser These sind die wachsende Zahl der Geburten. 773 Babys erblickten auf der Entbindungsstation des Krankenhauses das Licht der Welt.

Steigende Geburtenzahlen sind in einer Zeit, in der das Schreckgespenst von einer immer älter werdenden Gesellschaft an die Wand gemalt wird, eine positive Nachricht. „Seit Eröffnung des Mutter-Kind-Zentrums im Februar 2013 stiegen die Geburtenzahlen in jedem Jahr weiter an“, sagt Dr. Rainer Wahl, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe über den Babyboom am Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Im vergangenen Jahr brachten 753 Mütter ihre Kinder im Haus an der Auenstraße 6 zur Welt: 405 männliche und 368 weibliche Babys, darunter 20 Zwillinge. Damit wurde die Geburtenzahl des Jahres 2014 mit 725 nochmal übertroffen. „Wir freuen uns natürlich sehr über das große Vertrauen, das die werdenden Eltern uns mit ihrer Entscheidung für eine Geburt im Mutter-Kind-Zentrum schenken“, sagt Wahl. Er und sein Team, zu dem zehn Hebammen und elf Ärzte gehören, arbeiten eng mit den Kinderärzten und Anästhesisten im Haus zusammen.

Ein Indiz für die steigenden Geburtenzahlen ist sicherlich auch ein stimmiges Gesamt-Konzept. An monatlichen Informationsabenden lernen die Eltern in spe bereits Monate vor der Geburt das Team kennen. Moderne Kreißsäle, Entbindungswannen mit Sternenhimmel und Bergblick, Familienzimmer, individuelle Essensangebote im Bistro sowie Kurse vor und nach der Schwangerschaft runden das Konzept ab. In den ersten Tagen nach der Geburt kümmern sich die Hebammen und Pflegekräfte um die Mütter und Babys und sind Ansprechpartnerinnen. „Für werdende Mütter war und bleibt es ein gutes Gefühl zu wissen, dass das Klinikum mit ihrer Früh- und Neugeborenen-Intensiv-Station eine herausragende Versorgung bietet“, erklärt Geschäftsführer Bernward Schröter. „Vor allem Erstgebärende sind hypersensibel“, ergänzt die leitende Hebamme Sabine Legl-Türk. „Eine Vielzahl davon, möchte bei der Geburt jegliches Risiko ausschließen. Und gerade ein Perinatalzentrum, wie das Klinikum Garmisch-Partenkirchen, mit angeschlossener Früh- und Neugeborenen-Intensiv und dem Baby-Notarzt gibt Sicherheit.“ Zu beobachten ist, dass immer mehr Eltern aus den Nachbarlandkreisen, in denen es keine Neugeborenen-Intensiv-Station gibt, „sich bewusst für das Klinikum Garmisch-Partenkirchen entscheiden“, resümiert Wahl.

Die Früh- und Neugeborenen-Intensiv-Station ist vor Kurzem modernisiert worden. Der neue Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Clemens Stockklausner, zeigt sich erfreut von dem sanierten Bereich: „Eine moderne Station mit höchster medizin-technischer Ausstattung. Die kurzen Wege innerhalb des Mutter-Kind-Zentrums begeistern mich“. Bei unvorhergesehenen Komplikationen und schweren Erkrankungen des Neugeborenen erfolgt die sofortige Verlegung auf die Früh- und Neugeborenen-Intensiv, die direkt mit dem Entbindungsbereich verbunden ist.

red

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