Sonnenanbeter: Urlauber genießen – gemäß der Empfehlungen der Kurärzte – die gute Luft und das gesunde Klima in Garmisch-Partenkirchen. foto: gapa-Tourismus

Kurärzte händeringend gesucht

Garmisch-Partenkirchen - Garmisch-Partenkirchen unterstützt zwei ortsansässige Mediziner bei der Weiterbildung zum Kurarzt. Diese sind wichtig für das Prädikat Heilklimatischer Kurort.

Die Luftqualität, ein therapeutisch anwendbares Bioklima, ein Kurpark sowie ein entsprechendes Unterkunfts- und Gastronomie-Angebot - all das sind entscheidende Voraussetzungen für die Anerkennung zum Heilklimatischer Kurort. Ein weiteres Kriterium ist die medizinische Betreuung, das heißt, vor Ort müssen sich Kurärzte und klimatherapeutisches Fachpersonal um die Patienten kümmern. Diese Kriterien erfüllt Garmisch-Partenkirchen - noch. „Mittelfristig hört ein Großteil der Kurärzte aus Altersgründen auf“, sagt Tourismusdirektor Peter Ries. Deutschlandweit seien es gar 450. Nachdem er und seine Kollegen die Zeichen der Zeit erkannt haben, „wollen wir dem nun entgegensteuern“. Deshalb unterstützt Garmisch-Partenkirchen zwei ortsansässige Mediziner bei der Weiterbildung zum Kur- und Badearzt.

Dr. Günther Steinebach, der aktuell auch als Kurarzt aktiv ist, nennt das „eine absolut vernünftige Idee“. Schließlich sei das Prädikat Heilklimatischer Kurort nicht nur ein Magnet für Urlauber, sondern auch in bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wie richtig er damit liegt, bestätigt Ries: „1,8 Millionen Euro fließen durchschnittlich aus dem Kurbeitrag in die Gemeindekasse.“ (tab)

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