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Daumen hoch für die 9,0: Manager Daniel Schimmer und Juniorchefin Anna-Lena Seiwald freuen sich über das Abschneiden des „Garmischer Hofs“ bei der Vox-Sendung „Mein himmlisches Hotel“.

Vier Konkurrenten kämpften um den Sieg

„Mein himmlisches Hotel": So schneidet der Garmischer Hof ab

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Garmisch-Partenkirchen - Es war die perfekte Werbeplattform für den Garmischer Hof. Bei der VOX-Doku-Soap konnte das Drei-Sterne-Plus-Haus seine Qualitäten präsentieren. Hat das für den Sieg gereicht?

Daniel Schimmer hat sie noch keine Minute bereut, die Entscheidung bei der Doku-Soap „Mein himmlisches Hotel“ mitzumachen und um den Titel zu kämpfen. „Es ist ein wunderschöner Film geworden“, sagt der Hotelmanager des Garmischer Hofs. 45 Minuten lang wurde am Montag im Fernsehsender Vox das Drei-Sterne-Plus-Haus vorgestellt und von einer Jury – den drei konkurrierenden Hoteliers aus dem Kleinwalsertal, Berchtesgaden-Oberau und Bad Füssingen – bewertet. Zu Schimmers vollster Zufriedenheit. Am Ende erhielt der Garmischer Hof neun von zehn möglichen Punkten. Zum Sieg haben sie nicht gereicht. Der Beherbergungs-Betrieb musste sich der Konkurrenz aus dem Kleinwalsertal knapp geschlagen geben (9,3 Punkte). Für die Inhaberfamilie Seiwald und für Schimmer war die Teilnahme aber dennoch ein Gewinn.

„Wir sind total zufrieden“, sagt der Manager. Aus vielerlei Gründen. Einer zum Beispiel ist die erreichte Punktzahl. „Die ist bombastisch.“ Zumal die höchste, die je bei der Sendung erreicht wurde, bei 9,5 liegt. Außerdem, betont er, hätten schon Häuser mit der gleichen Bewertung den Sieg abgeräumt.

Mit Ausflug zur Skisprungsschanze gepunktet

Für Schimmer gibt es keinen Grund, enttäuscht zu sein. Ganz im Gegenteil. „Das Haus kommt gut zur Geltung.“ Seine Mitbewerber um den Sieg habe vor allem die Qualität des Bio-Frühstücks und Abendessens beeindruckt. Ebenso die Vielseitigkeit der Zimmer. In der Kategorie Freizeitaktivitäten konnte dem Garmischer Hof gar keiner das Wasser reichen. Dafür hatten Schimmer und Anna-Lena Seiwald, die ihm bei den Aufnahmen zur Seite stand, eine Schlittenfahrt zur Olympia-Skisprungschanze mit Ausblick vom Schanzentisch organisiert. „Wir hatten beim Dreh super Wetter“, erzählt der Manager. „Das waren ja fast schönere Aufnahmen als beim Skispringen.“ Das konnte die Konkurrenz mit einem Zipfelbobrennen oder einer Schneeschuhwanderung nicht überbieten.

VOX-Sendung mit unbezahlbarem Werbeeffekt

Die Bilder vom Drei-Sterne-Plus-Haus und der Landschaft drum herum haben überzeugt. Allerdings nicht nur die Jury. Telefonanrufe, Nachrichten, Kommentare im sozialen Netzwerk Facebook – der Garmischer Hof wird von Lob überschüttet. „Den Werbeeffekt durch die Sendung kann man nicht bezahlen“, betont Schimmer. Das Interesse steigt, das zeigen auch die Messgeräte. Die Zahlen bei „Google“ oder den Buchungsplattformen, sind dem Manager zufolge nach der Ausstrahlung am Montag explodiert.

Wen kümmert bei dieser positiven Resonanz schon ein zweiter Platz? Die Hotelverantwortlichen jedenfalls nicht. Und selbst der Ort profitiere, meint Schimmer. „Das Marketing ist nicht nur für uns gut, sondern auch für Garmisch-Partenkirchen und die Region.“ Ob mit Titel oder ohne.

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