Nach Drohungen von München

Neujahrsspringen: Keine zusätzlichen Polizeikräfte wegen Terrorgefahr

München/Garmisch-Partenkirchen - Heute ist die Sicherheitslage in Garmisch-Partenkirchen im Fokus: Für das traditionelle Neujahrsspringen werden nach den Terror-Warnungen in München keine zusätzlichen Kräfte abgezogen.

Braucht Garmisch-Partenkirchen mehr Schutz vor Anschlägen?

Das hatte sich die Gemeinde bereits vor einigen Wochen gefragt und sich für ein Mehr an Sicherheit ausgesprochen

. Bei Großveranstaltungen wie dem traditionellen Neujahrsspringen (Beginn der Übertragung: 13.45 Uhr) auf der Olympiaschanze gilt ohnehin seit Jahren höchste Alarmbereitschaft. Doch haben die

Terrorwarnungen in München am Silvesterabend

Auswirkungen auf das Sicherheitskonzept?

"Nein", sagt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage unserer Zeitung. "Wir haben viel Personal vor Ort, es gibt aktuell keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge und die Sicherheitsvorkehrungen für diese Veranstaltung sind ohnehin schon hoch." Zusätzliches Personal sei zum einen nicht vorhanden, zum anderen aber auch nicht nötig. 

Das heißt nicht, dass die Polizei in Südbayern nicht nach wie vor in Alarmbereitschaft ist. Doch die Besucher des Neujahrsspringens dürfen sich sicher fühlen. 

Rubriklistenbild: © dpa

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