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Für den Feinschliff im neuen Vereinsheim kommt die Spende über 3333 Euro zur Freude von (h. v. l.) Pfarrer Andreas Lackermeier, Vorsitzendem Andre Fuchs, Bürgermeister Peter Imminger und der Obelin-Kinder genau richtig.

Obelin: Neues Heim für 230 Familien

Oberau - In der früheren Seniorentagesstätte an der Mühlstraße herrscht neues Leben. Die Elterninitiative Obelin hat die Räume weitgehend in Eigenregie hergerichtet und schon bezogen. Jetzt wurde das Vereinsheim offiziell eingeweiht.

Zuerst war es ein Schock für die Mitglieder der Oberauer Elterninitiative Obelin, als sie Anfang des Jahres gesagt bekamen, dass ihnen die lieb gewordenen Vereinsräume am Bahnhof wegen Eigenbedarfs gekündigt werden sollten. Doch sehr schnell war klar, dass es sich dabei nicht um einen Schicksalsschlag, sondern um einen Segen handelte. Denn etwa zur selben Zeit war die Seniorentagesstätte aus einem Haus an der Mühlstraße ausgezogen, welches nun seinerseits leer stand. Bürgermeister Peter Imminger (CSU) fackelte nicht lang. Er bot das Objekt kurzerhand Obelin an.

„Das war ein Riesenglück“, betonte Vorsitzender Andre Fuchs. „Nicht zuletzt, weil der Verein nun vier, statt wie zuvor zwei Räume zur Verfügung hat.“ Ein besonderes Zuckerl ist obendrein der kleine Garten, der den Kindern der beiden Mutter-Kind-Gruppen „Affenbande“ und „Fruchtzwerge“ noch mehr Bewegungsfreiheit gewährt. Die Vereinsmitglieder der Elterninitiative nutzten ihre Chance und taten, was sie schon seit 20 Jahren auszeichnet. Sie packten an. Mit viel Eigeninitiative und der Hilfe ortsansässiger Firmen und Handwerker brachten sie den ebenerdigen Bau auf Vordermann.

Bei der offiziellen Einweihung des neuen Vereinsheims betonte Fuchs, wie stolz er auf die 230 Familien sei, die sich derzeit im Verein engagieren. Er hob außerdem das Engagement der Kommune und des Gemeinderats hervor, die Obelin seit der Gründung 1996 unterstützten. Imminger hatte von Anfang an geholfen, wo er konnte. „Der Verein ist ein fester Bestandteil von Oberau“, betonte er. Er sicherte Fuchs und seinen Mitstreitern e auch in Zukunft die Unterstützung durch die Gemeinde zu.

Lackermeier unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Oberauer Elterninitiative: „Wir müssen die Kinder in unsere Mitte holen. Sie dabei sein lassen. Kinder sind wichtige Vorbilder für die Erwachsenen. Sie sind unvoreingenommen und offen. Genau so, wie der Mensch sein soll.“ Nach einem gemeinsamen Gebet und der Segnung des Hauses durch den Pfarrer übergab Fuchs eine Spende von 3333 Euro – von sich an sich, wie er scherzhaft sagte. Denn ein Drittel davon kam von seiner Allianz-Generalvertretung Fuchs. Der Verein „Allianz für Kinder in Bayern“ spendete den größeren Teil. „Solche Zuwendungen können wir gut gebrauchen“, unterstrich der Vorsitzende. „Im neuen Haus bedarf es noch einiger Feinschliffe und es gibt bereits neue Projektideen.“

So plant Birgit Luger, die den Verein vor 20 Jahren mitgegründet hatte, einen mobilen Bücherschrank an der Stirnseite des Hauses. „Das wäre ein Gewinn für die Gemeinde“, sagte sie. Sie ist einer von vielen kreativen Köpfen, die auch in Zukunft ihre Ideen einbringen und umsetzten wollen, um Obelin am Laufen zu halten.

Beate Berger

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