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Schlaglochpiste: Die von-Brug-Straße im Garmischer Zentrum weist etliche Schäden auf.

Straßenschäden in Garmisch-Partenkirchen

Schlaglöcher halten sich in Grenzen

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Garmisch-Partenkirchen - Die warmen Temperaturen machen’s möglich: Die tiefsten Löcher sind bereits geschlossen. Der Großteil der Straßenausbesserungen in Garmisch-Partenkirchen, für die heuer bis zu 200 000 Euro im Haushalt stehen, folgt nach Ostern.

Seit der Bauhof eine eigene Fräsmaschine und einen Fertiger, ein Gerät das Teer aufbringt, hat, wird dem Fleckerlteppich in Garmisch-Partenkirchen nach und nach der Garaus gemacht. „Mittlerweile können die Kollegen vom Bauhof großflächiger arbeiten“, erklärt Rathaussprecher Florian Nöbauer. Und diese Ausbesserungen seien folglich auch wesentlich haltbarer. 114 Kilometer Straßen und Wege betreuen die Gemeinde-Mitarbeiter – im Markt selber und in seinen Ortsteilen Burgrain, Kaltenbrunn, Wamberg, Graseck, Schlattan, Höfele und Griesen. Eine Strecke, die das Bauhof-Team versucht, regelmäßig zu kontrollieren. „Gerade wenn es um die Verkehrssicherheit geht, handeln sie so schnell es geht“, schildert Nöbauer das Vorgehen. Das bedeutet, dass schon jetzt größere Löcher in der Teerdecke geschlossen wurden, um Unfälle zu vermeiden. Der milde Winter spielt den Bauhof-Mitarbeitern natürlich in die Karten, so konnten sie bereits an etlichen Stellen aktiv werden.

Die eigentliche Bestandsaufnahme steht aber erfahrungsgemäß nach Ostern an. Dann werden die Löcher in den Gemeindestraßen, die sich angesichts der verhältnismäßig warmen Temperaturen momentan in Grenzen halten, genau dokumentiert und peu à peu ausgebessert. 200 000 Euro sind für den Unterhalt der Straßen im Haushalt eingestellt. Eine Größenordnung, die Nöbauer zufolge jedes Jahr etwa gleich bleibe. Das Geld wird vor allem in das erforderliche Material gesteckt. Nachdem es allerdings in den kommenden Wochen noch Frost geben kann, dauert’s, bis die großen Arbeiten beginnen.

Gut so. Denn Dirk Petzner von der Wetterwarte Garmisch-Partenkirchen zufolge kann das Thermometer auf alle Fälle bis in den April hinein Minusgrade anzeigen. Auch die Eisheiligen im Mai dürften nicht unterschätzt werde. Auch wenn sich die Kälte in den vergangenen Wochen im Tal sehr in Grenzen hielt, prognostiziert Petzner, „dass es die nächsten sieben bis zehn Tage winterlich bleibt und dabei vor allem nachts auch frostig wird“.

Bedingungen, die den Straßen nicht gut tun und die zu Rissen in der Teerdecke führen. Schäden stechen aktuell unter anderem an der von-Brug-, der Loisach-, der Gehfeld-, der Partnachauenstraße und am Riedweg ins Auge.

Auch die Dr.-Wigger- und Gsteigstraße sowie der Humpelmayrweg präsentieren sich löchrig. Ein Gebiet, das die Gemeinde längst auf dem Schirm hat, das aber aus einem anderen Topf rundumsaniert wird. Dort steht bis zur Einmündung an der Leitenfeldstraße die Erneuerung der Fahrbahn, der Gehwege, der Beleuchtung sowie des Entwässerungssystems auf dem Programm. Zusätzlich wird die Dr.-Wigger-Straße mit Längsparkstreifen versehen. Im Gegensatz zur Ausbesserung der Winterschäden fallen für diese Verbesserung Straßenausbaubeiträge an – und da werden auch die Bürger zur Kasse gebeten. Der Bauausschuss hat das Abrechnungsgebiet bereits festgelegt, jetzt muss es noch im Rahmen des Haushalts beschlossen werden, „um das Ganze dann auszuschreiben“. Von Seiten der Anwohner werde dieses Projekt „sehnlichst erwartet“, betont Nöbauer.

Kein Wunder. Der momentane Fahrbahnzustand in diesem Gebiet ist wahrlich nicht optimal. Schlaglochalarm herrscht in diesem Bereich im Ortsteil Partenkirchen. Mit dem soll heuer endlich Schluss sein.

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