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Hand in Hand arbeiten die Einsatzkräfte von Wasserwacht und Bergwacht Grainau sowie das Team des Rettungshubschraubers am Eibsee zusammen. 

Ufer wurde abgesucht

Schwerer Sturz am Eibsee

Grainau - Einsatz für Wasser- und Bergwacht: Ein Urlauber war am Eibsee mit seinem Fahrrad schwer gestürzt. Er musste ins Krankenhaus. 

Das Eibseeufer ist per Boot gut zugänglich. Eigentlich. Lediglich im Bereich Weiherkopf verläuft der Weg hoch über dem See. Genau an dieser Stelle war am Freitagnachmittag ein Urlauber mit seinem Fahrrad schwer gestürzt. Nach dem Notruf verständigte die Integrierte Leitstelle Oberland einen Wagen des BRK-Rettungsdiensts Garmisch sowie die Wasserwacht Grainau. Nachdem seine Begleiterin allerdings keine genauen Angaben machen konnten, machten sich gegen 17.10 Uhr zunächst die Einsatzkräfte der Wasserwacht zu dem Verunglückten auf.

„Innerhalb von zwei Minuten konnte das Motorrettungsboot ausrücken“, berichtet Vorsitzender Sandro Leitner. Da die Unfallstelle noch nicht bekannt war, suchten die Retter erst einmal das Ufer ab und gingen dann im Bereich Schöngänge nahe der Badeanstalt an Land. Nach kurzer Rücksprache mit einem Kameraden, der am Uferweg als so genannter Einweiser fungierte, stand schnell fest, dass der Verletzte etwa 500 Meter weiter liegt. Und zwar an einer Stelle, die per Boot nicht zu erreichen ist. Somit holten die Wasserretter die Grainauer Bergretter zur Unterstützung. Um den 54-Jährigen, der sich mittelschwere Verletzungen zugezogen hatte, außerdem schnell ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen zu bringen, forderten die Einsatzkräfte – vor Ort waren zwölf von der Wasser- und fünf von der Bergwacht – einen Hubschrauber an.

„Die Zusammenarbeit aller Organisationen lief absolut reibungslos“, betonte Leitner. Dass seine Leute und die Kräfte der Bergwacht Hand in Hand agieren, sei gerade am Eibsee keine Seltenheit. Die lange Erfahrung des hervorragenden Miteinanders zeigt: „Beide Organisationen ergänzen sich perfekt zum Wohl des Patienten.“  tab

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