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Das Dracheneis-Team: (h. v. l.): David Ritter, Benedikt Schmidt, Matthias Hofner, Vincent Ritter, Jakob Weber, Lukas Jonietz, (v. v. l.) Hanna Hellweger, Christina Hellweger, Katharina Mayer, Agnes Hofner, Charlotte Rusch und Korbinian Weber.

Erfolg für junge Filmemacher

Stehende Ovationen für „Dracheneis“

Garmisch-Partenkirchen - Premiere im Werdenfels-Gymnasium: Ehemalige Schüler präsentieren ihren eigenproduzierten Fantasyfilm und ernten  viel Applaus.

Imposante Fantasiewelten, Märchenwälder, Raumschiffstationen, dunkle schwebende Felsenpaläste, fliegende Drachen und unheilvolle Moorlandschaften erstrecken sich vor den Augen der Kinozuschauer. Obwohl die Handlung des Fantasyfilms frei erfunden ist und das Ganze in einer imaginären Welt spielt, kommt vieles dem Premierenpublikum im Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen doch irgendwie bekannt vor. Ist das nicht der Eibsee in Grainau? Und das die Burgruine Werdenfels? Tatsächlich.

Für ihren Streifen haben die Garmisch-Partenkirchner Korbinian Weber und Agnes Hofner die idyllischen Landschaften im Werdenfelser Land in eine mystisch, fantasievolle Welt, voller Magie, Unheil und Abenteuer verwandelt (wir berichteten). Dreieinhalb Jahre hat es gedauert, das Projekt fertigzustellen. Nun luden die Nachwuchs-Filmemacher in ihrer ehemaligen Schule zur großen Premiere. In feiner Abendgarderobe – so wie es sich zu einer richtigen Erstaufführung gehört – erschienen Lehrer, Mitschüler, Eltern, Freunde und vor allem natürlich die rund 50 Mitwirkenden, um das Werk zu sehen und zu feiern.

„Einige von Euch haben wahrscheinlich nicht mehr daran geglaubt, dass der Film jemals fertig wird“, sagte Weber . „Auch wir haben manchmal schon daran gezweifelt“ räumte Hofner mit einem Augenzwinkern ein. „Verzeiht bei unseren Darstellern den ein oder anderen Wachstumsschub, tiefere Stimmlagen oder wechselnde Frisuren. In den Jahren haben wir uns alle natürlich verändert.“ Sehr stolz auf das Ergebnis waren beide trotz der langen Drehzeit. Mit viel Engagement und Leidenschaft haben sie aus dem Nichts einen zweistündigen Fantasy-Streifen geschaffen, der es in sich hat. Ein Kampf Gut gegen Böse, in dem sich das Volk der Wangs mit Drachenkönigin Samatra und deren Tochter Lian gegen das finstere Volk der Rourkes verteidigen muss.

Beeindruckend, wie das in Szene gesetzt wurde: Blutige Schlachten, heftige Explosionen, ein schwarzer Todes-Drache, der den Wangs in ihrem Reich Byzanz Tod und Unheil bringt. Bei diesen Bildern kam keiner auf die Idee, dass große Teile der Schlachten im Keller des Garmisch-Partenkirchner Jugenzentrums (JUZ) oder in den Räumen des Werdenfels-Gymnasiums entstanden sind. Doch Greenscreen und Computeranimationen machten die perfekte Illusion möglich. Mitunter ging’s auch richtig brutal zu. Folter- und Kampfszenen waren teilweise so realistisch, dass die Alterbeschränkung auf zwölf Jahre Sinn macht.

Die Filmemacher ließen eben ihrer Fantasie freien Lauf, wie Vincent Ritter, der die Filmmusik selbst komponiert und eingespielt hat. „Einfach so daran versucht“ habe er sich, erzählte er bei der Premiere. Vor allem der wunderschöne Song am Ende, der vom Gesang Lena Halves begleitet wurde, war beeindruckend. Auch bei der Handlung ihrer Geschichte vertrauten die Kreativen ihrer eigenen Fantasie. Hofner, die bei Drachenluft zuerst lediglich für eine Schauspielerin eingesprungen war, übernahm die Drehbucharbeit für den zweiten Teil. „Ich wollte die Geschichte einfach noch weiter und ausführlicher erzählen.“ Das ist ihr gelungen. Inspiration für das Fantasy Spektakel gab es genügend. Herr der Ringe, Star Wars und Raumschiff Enterprise seien unter anderem Vorbild gewesen.

Das Werk kam an. JUZ-Leiter Wolfgang Sailer hoffte, dass es weitere Teile von den Regie-Talenten gebe. Das Publikum bestärkte diesen Wunsch mit stehenden Ovationen.

Magdalena Kratzer

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