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Ein Opfer des Schneemangels: die Abfahrt der Damen auf der Kandahar beim Weltcup. 

Eigene Schallmauer bei Gästeankünften durchbrochen

Wenig Schnee und trotzdem beste Zahlen

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Garmisch-Partenkirchen - Der Winter fiel Anfang 2016 eher mau aus. Der Tourismus in Garmisch-Partenkirchen trug dennoch keinen großen Schaden davon. Ganz im Gegenteil. 

Die Zahlen glänzend, die Freude darüber groß. Die Tourismusbilanz von Garmisch-Partenkirchen für das erste Quartal 2016 ist sehr gut ausgefallen. „Trotz des schneearmen Winters konnten die Vorjahreszahlen erneut übertroffen werden“, sagt Tourismus-Direktor Peter Ries. „Einem kleinen Minus im Februar stehen hohe Zuwächse im Januar und März gegenüber.“ Dass Garmisch-Partenkirchen auch ohne die weiße Pracht bei den Urlaubern hoch im Kurs steht, kommt für Ries nicht überraschend. „Wir haben ein breit gefächertes Angebot. Der Gast kommt zu uns nicht nur um Ski zu fahren. Wir bieten mehr als nur Wintersport“, sagt Ries und nennt unter anderem als Besuchermagnet die Kultur.

Die ersten drei Monate registrierte GaPa-Tourismus insgesamt 100.252 Gästeankünfte – damit wurde zum ersten Mal in den zurückliegenden sechs Jahren die Schallmauer von 100.000 durchbrochen – und mit 435.799 Übernachtungen ebenfalls ein Sechs-Jahres-Hoch. Dies entspricht gegenüber 2015 einem Plus bei den Gästeankünften von 6,5 Prozent und einem Zuwachs bei den Übernachtungen von 6,8 Prozent. „Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mit 4,3 Tagen gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben“, erklärt Ries.

Zuwachs bei Gästen aus asiatischem Raum

Es kamen mehr Besucher aus Deutschland und dem Ausland nach Garmisch-Partenkirchen. „Bei den Auslandsmärkten ist das Jahresergebnis zum Teil sehr unterschiedlich“, sagt Ries. Mehr Gäste verzeichnet er unter anderem aus Skandinavien, Großbritannien, China, Japan, Spanien und den USA. Vor allem die sonstigen asiatischen Länder haben sehr stark zugelegt – und da vor allem Thailand.“ Andere Länder wie Australien, Italien, Kanada, die Niederlande, Polen und andere osteuropäische Länder sind zum Teil stark rückläufig. „Vor allem unser früherer zweitstärkster Markt Russland hat erneut um 16 Prozent abgenommen.“ Durch den sehr starken Fokus auf den Winter liegen die Übernachtungen aus Russland zwar jetzt noch an erster Stelle der Auslandsmärkte, das wird sich aber im Jahresschnitt, so Ries, „mit Sicherheit entscheidend ändern“.

Da trifft es sich gut, dass Garmisch-Partenkirchen breit aufgestellt ist. Durch die teilweise hervorragenden Ergebnisse in den anderen Auslandsmärkten sei es gelungen, das erneute Defizit mehr als zu kompensieren. Gerade im Auslandstourismus macht sich die konsequente Marktbearbeitung sowohl von GaPa-Tourismus als auch der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG positiv bemerkbar. Wobei die Zugspitzbahn vor allem auf dem arabischen und asiatischen Markt sehr aktiv ist. „Dies hat bestimmt zu den Zuwachsraten auf diesen Märkten entscheidend beigetragen“, glaubt Ries.

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