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Aufwändiger Einsatz: Um den vermeintlichen Brand am Wank zu löschen, müssen die Feuerwehr-Kräfte kilometerlange Leitungen verlegen.

So verlief die Übung

Waldbrand am Wank: Perfektes Zusammenspiel der Feuerwehr

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Garmisch-Partenkirchen - 218 Einsatzkräfte von acht Feuerwehren aus dem Landkreis und der Flughelfergruppe Tirol meisterten die große Waldbrand-Übung am Wank bravourös. "Extrem aufwändig aber sehr erfolgreich" lautet das Urteil, das Einsatzleiter Michael Sexl für diese Leistung ausstellt. 

Feuer am Wank – eine Herausforderung für sämtliche Einsatzkräfte. Eine, der sich die Retter im vergangenen Jahr stellen mussten, als im August die Gamshütte lichterloh brannte. Der Vorteil dabei war, dass diese über die Forststraße auch mit Feuerwehrfahrzeugen zu erreichen war. Diesen Bonus gab’s nicht bei der großen Waldbrand-Übung am Samstag. Da galt es, in mühevoller Arbeit Leitungen zu errichten, Pumpen einzubauen und vor allem die Wasserversorgung sicherzustellen. Dieser anspruchsvollen Aufgabe stellten sich Männer und Frauen der Feuerwehren Partenkirchen, die auch zu der Übung eingeladen hatte, Garmisch, Grainau, Farchant, Oberau, Krün, Wallgau und Mittenwald. Unterstützt wurden sie von der Flughelfergruppe Tirol, zwei Hubschraubern und externen Beobachtern der Feuerwehrschule Würzburg.

Ein angehender Flächenbrand kurz vor der Eckenhüte – diese Meldung war bei den Einsatzkräften am Morgen eingegangen. „Das Feuer hat sich dann stark bergseitig ausgedehnt“, verdeutlicht Michael Sexl, Zweiter Kommandant der Partenkirchner Wehr und Leiter der Großübung, das Szenario. Mehrere Rauchsäulen symbolisierten die Brandherde, die die 218 Retter vom Boden und aus der Luft bekämpften. Vom Klettergarten am Wank legten sie eine Leitung – circa 2,1 Kilometer lang, mit acht Pumpen versehen. Eine zweite, etwa 1,3 Kilometer lange errichteten sie von der Schafalm im Hasental über die Hängebrücke zur früheren Gams- und dann zur Eckenhütte. Während das Wasser zum Klettergarten mit Hilfe von sechs Tanklösch-Fahrzeugen gelangte – „wir wollten auch den Pendelverkehr üben“, sagt Sexl –, musste es zum Hasentalbödele größtenteils mit Hubschraubern geflogen werden. Derweil kesselten die Luftretter die vermeintlichen Flammen ab der Mittelstation mit ihren Helikoptern ein, die ihre Außenlöschbehälter mit Wasser aus dem Geroldsee gefüllt hatten.

„Extrem aufwändig, aber sehr erfolgreich“ nennt der Einsatzleiter die Großübung. „Aus unserer Sicht hat’s hervorragend funktioniert.“ Im Fokus stand insbesondere das Zusammenspiel der Feuerwehren. Ihnen und auch den Kräften, die in der Luft aktiv waren, bescheinigt Sexl „eine Wahnsinns-Leistung“. Dass 218 Leute dafür bei schönstem Wetter ihren Samstag opfern, verdiene höchsten Respekt. Nachdem die Anforderungen an die Retter immer größer werden, seien Termine dieser Art enorm wichtig.

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Ein Bild davon, was die Feuerwehrkräfte leisten, machte sich auch Landrat Anton Speer (Freie Wähler). Am Gelingen der Übung war er nicht ganz unbeteiligt: „Der Landkreis hat die Kosten für den privaten Hubschrauber übernommen“, sagt Sexl. Das Großaufgebot an Rettungskräften hatten zudem etliche Bürger mitbekommen. „Einige haben auf der Wache angerufen und gefragt, was los ist“, erzählt Sexl. Mit dem Hinweis auf die Waldbrand-Übung konnten aber alle schnell beruhigt werden.

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