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Neues Angebot: Ein Spielwarengeschäft soll im Erdgeschoss dieses Hauses auf 300 Quadratmetern am Mohrenplatz entstehen.

Eröffnung schon in wenigen Monaten

Zitzmann Spielzeugland bekommt Konkurrenz

Garmisch-Partenkirchen - Der nächste Schlag für Max Zitzmann: Ein neues Spielwaren-Geschäft siedelt sich in Garmisch-Partenkirchen an. 

Wie geht es weiter mit dem Traditionsgeschäft Zitzmann in Garmisch-Partenkirchen? Bei der Beantwortung dieser Frage spielen nun nicht mehr nur bestehende Mietverträge und politisches Kalkül eine Rolle, sondern auch die Kundschaft. Denn die Monopolstellung im Spielwaren-Sortiment ist schon bald Geschichte. Ab spätestens Mai gibt es Konkurrenz. Eine Entwicklung, die Max Zitzmann nicht überrascht.

Die Spielwaren-Kette Krömer mit Stammsitz in Schrobenhausen will am Mohrenplatz eine Filiale eröffnen. „Die zweite im Landkreis Garmisch-Partenkirchen“, wie Mit-Inhaber Christian Krömer betont. Die erste gibt es in der Murnauer Fußgängerzone, in der näheren Umgebung betreibt Krömer auch Geschäfte in Bad Tölz und Herrsching. Insgesamt sind es 19 Filialen, in denen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind. Nun soll Garmisch-Partenkirchen folgen.

Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem sich ein Streit in der Marktgemeinde entbrannt hat. Zu dem sich das Familiengeschäft Zitzmann, das es seit 70 Jahren im Ort gibt, angeschlagen sieht. Die Politik will den bestehenden Mietvertrag, der zum 31. Dezember 2016 endet, nicht verlängern. Weil die Tourist-Info auf lange Sicht in dem Haus am Richard-Strauss-Platz untergebracht werden soll.

Von dem Hickhack hat auch Christian Krömer gehört. Er betont aber, dass dieses nicht ausschlaggebend für die Entscheidung war, in der Marktgemeinde eine Filiale zu eröffnen. „Garmisch-Partenkirchen stand schon seit Jahren auf unserer Agenda.“ Demnach habe es zum Beispiel bereits Überlegungen gegeben, ins GEP zu gehen. Was verworfen wurde.

Bürgermeisterin war in grobe Pläne eingeweiht

Den seit langem gehegten Wunsch der Krömer-Kette auf einen hiesigen Standort bestätigt auch Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). Bereits zu ihrem Amtsbeginn vor zwei Jahren habe das Unternehmen in Kontakt mit der Verwaltung und Wirtschaftsförderer Oliver Steinbach gestanden. Dann sei es ruhiger geworden.

Von den Verhandlungen mit der Familie Ostler, der die betroffenen Geschäftsflächen am Mohrenplatz gehören, habe Meierhofer nichts gewusst. Im Gegenteil. Ihr seien die Ladenräume vor einigen Tagen eingefallen, als es um alternative Standorte für das Zitzmann-Geschäft ging. „Zu spät“, sagt die Bürgermeisterin. Denn eine Nachfrage Steinbachs habe gezeigt, dass sich die Familie Ostler und die Firma Krömer bereits einig geworden sind. „Das ist ganz aktuell“, erklärt Christian Krömer. Der Vertrag sei in der vergangenen Wochen unterschrieben worden.

Ladenräume für Zitzmann nicht geeignet

Max Zitzmann hätte, wie er erklärt, ohnehin abgewunken. Die Lage sei für den Stammsitz seines Familiengeschäfts nicht geeignet. Für einen Filialisten, der vielleicht nicht an jedem Ort unbedingt schwarze Zahlen schreiben muss, schon. Der Umstand, dass eine solche Konkurrenz gerade jetzt in den Ort kommt, ist für den Geschäftsmann „das Ergebnis der Situation“ und vor allem „nicht unerwartet“. Andere Spielwaren-Anbieter hätten mitbekommen, in welcher Situation sich Zitzmann befindet und „Morgenluft gewittert“.

An seiner Linie ändere das nichts. Der Finanzausschuss des Marktgemeinderates hatte im Januar einen Antrag abgelehnt, den Mietvertrag mit dem Unternehmer um ein Jahr zu verlängern.In der Sitzung wurde Meierhofer überstimmt. „Dabei wäre der sinnvoll gewesen“, sagt sie mit Blick auf den zeitlichen Rahmen. Die Bürgermeisterin erinnert daran, dass erst Ende April das Ergebnis vom Planungs-Wettbewerb zum Kongresshaus vorliegt. Und so lange die Kongresshaus-Zukunft nicht geklärt ist, muss GaPa-Tourismus nicht sofort an den Zitzmann-Standort ziehen. Ein Jahr Verlängerung für Zitzmann wäre in den Augen Meierhofers ideal gewesen. Dass es jetzt einen erneuten Antrag gibt – diesmal für eine Mietvertrag-Verlängerung für fünf Jahre – schmeckt ihr weniger. Sie will im Ausschuss darüber in einer der nächsten Sitzungen abstimmen lassen. Bis Ende April/Anfang Mai möchte Spielwaren Krömer die Geschäftsräume auf 300 Quadratmetern am Mohrenplatz umbauen. Dann soll Eröffnung gefeiert werden. Die ersten Stellenausschreibungen für das neue Mitarbeiter- Team sind bereits geschaltet.

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