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Steht jetzt in der Verantwortung: Eva Rosenberger, neue Rektorin der Grundschule Garmisch.

Familie gibt der Rektorin Rückhalt

Garmischer Grundschule unter neuer Leitung

Garmisch-Partenkirchen - Neues Schuljahr, neue Aufgaben: Eva Rosenberger übernimmt die Leitung der Grundschule im Ortsteil Garmisch. Erfahrung in dem Job hat sie bereits. 

„Ich gratuliere zum Amtsantritt. Du bist genau richtig auf dem Schulleiter-Posten“, steht auf dem Zettel, den die Sekretärin Katrin Strobel ihrer Chefin auf den Schreibtisch legt. Angerufen hatte Kollegin Angelika Bader aus Murnau. Nur einer der zahlreichen Glückwünsche, die derzeit bei Eva Rosenberger (46), der neuen Rektorin der Garmischer Grundschule, ankommen. „Ich freue mich total darüber, habe aber im Moment kaum Zeit, mich zu bedanken, denn erst einmal muss der Schulbetrieb laufen“, erklärt Rosenberger.

Am letzten Ferientag herrschte auch in der Burgstraße Hochbetrieb und das Telefon stand kaum still. Zu den obligatorischen Vorbereitungen samt Lehrerkonferenz kommt noch das Problem der Straßensanierung vor der Tür. Dankbar ist sie auch, dass sich Verena Wettlaufer wieder um die Organisation der Schulweghelfer kümmert. Die Eltern möchte sie bitten, weder zum Schulhaus in der Burg-, noch zum Schulhaus in der Krankenhausstraße – dort laufen ebenfalls Baumaßnahmen – mit dem Auto zu kommen. Beide Grundschulgebäude gehören zum Verantwortungsbereich der neuen Rektorin. Zusammen mit 15 Lehrkräften unterrichtet sie im Schuljahr 2016/17 193 Erst- bis Viertklässler. Davon sind 27 Mädchen und Buben in der Burg- und 25 in der Krankenhausstraße Schulanfänger.

Neu ist das Leitungsamt für Rosenberger nicht. Sie war zuvor bereits seit 2011 Konrektorin und zweimal kommissarisch als Schulleiterin eingesetzt. „Außerdem haben wir bereits vergangene Woche begonnen, alles gut vorzubereiten“. Der neuen Aufgabe sieht die gebürtige Burgrainerin dank des ausgezeichneten Kollegenteams und ihrer tatkräftigen und umsichtigen Sekretärin mit Freude entgegen. „Auch im Schulamt gibt es stets den nötigen Rückhalt, wenn Fragen auftauchen.“

Der Blick auf den Schulhof, auf die dort aufgestellten neuen Spielgeräte, stimmt sie froh. „Dafür habe ich mich eingesetzt, denn die Kinder müssen sich in den Pausen bewegen dürfen.“ Dranbleiben wird sie auch an der Krankenhausstraße, damit der längst versprochene Spielplatz endlich Realität wird. Den nötigen Rückhalt für ihre Aufgabe bekommt sie in der Familie. Die eigenen Kinder, der 15-jährige Korbinian und die 13-jährige Magdalena, besuchen bereits weiterführende Schulen, ihr Mann und auch die Großeltern sind mit viel Verständnis stets helfend zur Stelle. 

Margot Schäfer

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