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Nicht bündig schließen die Kellerschächte vor der Hypo-Vereinsbank mit dem Boden ab.

Dort besteht Verbesserungspotenzial

Gefährliche Betonrampe und Kellerschächte

Garmisch-Partenkirchen - Ursel Kössel ist unaufhaltsam. Die Seniorenreferentin konfrontiert die Gemeinde mit Stolperfallen im Ort. Diesmal steht die Fußgängerzone im Fokus.

Für viele ist die Fußgängerzone im Ortsteil Garmisch ein schöner Ort zum Bummeln. Doch gerade für ältere und behinderte Menschen birgt dieser Bereich durchaus große Hindernisse.

„Das ist sehr gefährlich“, urteilt Ursel Kössel (CSB), Seniorenreferentin im Gemeinderat, über die Betonrampe, die neben dem Kurpark-Pavillon Adlwärth von der Fußgängerzone in die Zimmermeistergasse führt. Dort gibt es kein Geländer, das beispielsweise Rollstuhlfahrer vor dem Herabstürzen nach rechts bewahrt. Auch sonst nichts zum Festhalten: „Links ist nur eine Mauer“, sagt sie.

Ein weiteres Problem betrifft vor allem sehbehinderte und Blinde. Da sich in der Fußgängerzone nach wie vor Radfahrer bewegen dürfen, bleiben diese Menschen lieber auf den Gehsteigen links und rechts der Straße. Dort stehen allerdings oft die Aufsteller der Geschäfte im Weg. Da müsse man regelrecht Slalom laufen, klagt Kössel. „Ab dem Schaufenster dürfen wir einen Meter breit Dinge aufstellen,“ erklärt Martin Pirner, Mitglied im Vorstand der Werbegemeinschaft Garmischer Zentrum. Allerdings gebe es auch einige schwarze Schafe, die sich nicht an diesen Abstand halten. Er kann Kössels Anliegen zwar nachvollziehen. Aber: „Wir haben da wenig Einfluss.“

Das gesamte Thema sei sehr komplex, sagt Martin Bader von der Gemeinde. Es müsse in jedem Fall geklärt werden, ob die Schilder auf öffentlichen Grund stehen oder auf privatem. Auch Verträge bedürften der Prüfung. Ähnlich ist es wohl im Fall der Kellerschächte vor der Hypo-Vereinsbank in der Fußgängerzone. „Diese schließen nicht bündig mit dem Boden ab“, moniert Kössel. Eine gefährliche Stolperfalle, gerade für Sehbehinderte. „Das Problem ist so noch nicht bekannt gewesen, aber ich nehme mich dieser Sache an“, sagt Nicolas Pfahl, Niederlassungsleiter der Hypo-Vereinsbank.

Magnus Näbauer

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