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Rektor Dr. Frederik Habel will die Entwürfe erst intern besprechen.

Folgen der Geruchsbelästigung 

Geigenbauschule: Landratsamt schlägt Entwurf vor

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Mittenwald - Das Landratsamt hat sein Wort gehalten. Wie angekündigt unterbreiteten sie dem Leiter der Geigenbauschule einen Vorschlag für ein neues Raumnutzungskonzept. Der Inhalt bleibt vorerst noch geheim. 

Monatelang hat Dr. Frederik Habel auf ein Lebenszeichen aus dem Landratsamt gewartet. Bis ein Gesprächstermin für Ende April signalisiert wurde, um eine Lösung für die Geruchsbelästigung im neuen Verwaltungstrakt zu finden. Und die ist keine Lapalie, hat schwerwiegende Folgen. Der Rektor und eine Sekretärin leiden an der chronischen Krankheit „Mehrfache Chemikalien-Sensivität“ (MCS) – laut deren Aussagen verursacht durch ihre Arbeit in den Räumen, verursacht durch Handlungsfehler des Kreisbauamtes. Mittlerweile hat die Behörde umgesetzt, was sie angekündigt hat und gemeinsam mit dem Leiter „Vorschläge zur Nutzung der Räume des alten Forstamtes sowie im Neubaubereich erarbeitet und vertieft“, teilt Franziska Klein, Sprecherin der Kreisbehörde, mit.

Die schriftliche Zusammenfassung der Beratungen liegt bei Habel seit kurzer Zeit auf dem Schreibtisch. Den Inhalt des Protokolls behält er allerdings noch für sich. Nicht aus Geheimniskrämerei oder Unzufriedenheit – der Rektor wird „diesen Entwurf nun schulintern diskutieren und die Umsetzbarkeit prüfen“. Frühestens nach den entsprechenden Sitzungen, die laut Habel alle im Laufe des Juli stattfinden sollen, wird er Stellung zu den Verbesserungs-Vorschlägen nehmen.

Das Landratsamt als Sachaufwandsträger schweigt derzeit ebenfalls noch und wartet die Reaktion zum Entwurf seitens der Mittenwalder Geigenbauschule ab. Erst dann, sagt Klein, werde es öffentlich ein konkretes, neues Konzept erläutern.

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