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Wurde oft kritisiert: der Zustand des Kainzenbads. Dann wurde reagiert. 

Letzte Arbeiten im Frühjahr

Gemeindewerke übernehmen Kainzenbad

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Der Vertrag wurde abgesegnet: Künftig sind die Gemeindewerke für den Betrieb des Kainzenbads zuständig. Nur einer war dagegen. 

Garmisch-Partenkirchen – Am Kainzenbad kehrt Ruhe ein. Endlich. Heuer im Frühjahr sollen die letzten Arbeiten erledigt werden, dann ist die Anlage wieder auf aktuellem Stand. „Dafür müssen noch Platten verlegt, ein behindertengerechter Zugang geschaffen und das Ein-Meter-Brett erneuert werden“, erklärte Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). Alles Finanzielle obliegt weiterhin dem Markt, für den Betrieb aber sind künftig die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen verantwortlich, „von denen wir ja im Vorjahr schon den Bademeister ausgeliehen haben“. Mit 28:1-Stimmen segnete der Gemeinderat den Vertrag ab.

Über diesen zeigte sich Martin Schröter (FDP) „sehr erstaunt“. Zum einen empörte er sich darüber, dass die Betriebsführung nicht ausgeschrieben war, zum anderen fürchtete er, dass die Werke in der Anlage an der Auenstraße eine Konkurrenz zum Alpspitz-Wellenbad sehen und langfristig auf deren Schließung hinwirken würden. Mit dieser Sorge stand der Liberale aber alleine da.

Eine, die sich freute, dass „diese zache G’schicht“ endlich ein gutes Ende findet, war Elisabeth Koch. Die Fraktionsvorsitzende der CSU ist bekennender Kainzenbad-Fan und hat sich in der Vergangenheit massiv dafür eingesetzt, die Zustände zu verbessern. Auch deshalb konnte sie sich folgende Bemerkung in ihrer Haushaltsrede nicht verkneifen: „Warum es allerdings notwendig war, erst politischen Druck aufzubauen, um fundamentale und mehr als augenscheinliche Verfallserscheinungen zu beheben, entzieht sich unserer Kenntnis.“ Dass dieses Kleinod nun nicht mehr stiefmütterlich behandelt wird, begrüßte sie sehr.

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