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Der Zipflbob, den Christian Höhn (6) präsentiert, gehört bei den Geno-Winterspielen zu den Sportgeräten. Das Organisations-Team Maren Höhn (l.) und Kathrin Schindlbeck (r.) präsentiert zusammen mit Walter Beller, Vorstandvorsitzenden der VR-Bank Werdenfels, ein Willkommensbanner für die 2500 Sportler.

Organisatoren versprechen sich Werbewirkung

Geno-Winterspiele als großer Wirtschaftsfaktor

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Garmisch-Partenkirchen - Zum fünften Mal finden sie in Garmisch-Partenkirchen statt - die Geno-Winterspiele. 2500 Mitarbeiter der Genossenschaftsbanken treffen sich zu den sportlichen Wettbewerben. Davon profitiert die Dienstleister.

Aus den Lobeshymnen kommt Peter Nagel gar nicht mehr heraus. „Die Geno-Winterspiele sind für uns sehr sehr wichtig“, sagt Garmisch-Partenkirchens Tourismus-Direktor. 2500 Mitarbeiter von Genossenschaftsbanken aus Bayern und Baden-Württemberg treffen sich vom 26. bis 28. Februar in Garmisch-Partenkirchen zu den sportlichen Wettbewerben. Nagel nennt diese Veranstaltung „einen großen Wirtschaftsfaktor, davon profitieren alle Dienstleister im Ort“. Für einen Touristiker wie ihn sei so etwas „das Höchste der Gefühle“.

Garmisch-Partenkirchen ist zum fünften Mal Austragungsort der Winterspiele – zuletzt war der Ort 2012 an der Reihe gewesen. „Man hat bei uns wieder angefragt und wir haben gerne zugestimmt“, sagt Maren Höhn, die zusammen mit Kathrin Schindlbeck bei der VR-Bank Werdenfels für die Organisation zuständig ist. Höhn sieht eine Werbewirkung für die Marktgemeinde und ein gesteigertes Image – ähnlich wie Nagel. Der ist froh, „weil durch solche Events unser Ort befüllt wird und dadurch mehr Atmosphäre hat“.

Dass es gelungene Winterspiele werden, dafür haben Höhn, Schindlbeck und GaPa-Tourismus alles Menschenmögliche getan. Die warme Witterung der vergangenen Tage hat es ihnen nicht leicht gemacht. Unterstützung holten sie sich bei heimischen Vereinen – darunter die Rodelabteilung des SC Riessersee, der EC Garmisch und der Olympiastützpunkt (OSP). Die Wettbewerbe werden auf der Naturrodelbahn am Kainzenbad (Zipflbob), im Eisstadion (Eisstock), auf der Anlage des Langlaufzentrums in Kaltenbrunn (Biathlon) sowie auf dem Gudiberg und dem Kathihang (Ski alpin und Snowboard) ausgetragen. Damit das Zipflbob-Rennen gestartet werden kann, haben fleißige Helfer bereits Schnee aus dem Skistadion auf die Strecke am Kainzenbad verfrachtet. Den würdigen Abschluss bildet dann am Samstag ein Festabend im Kongresshaus.

Von der VR-Bank Werdenfels, die ihren Sitz und Garmisch-Partenkirchen hat und Filialen in den Landkreisen Bad-Tölz/Wolfratshausen und Weilheim-Schongau betreibt, sind 40 Mitarbeiter als Athleten am Start. 70 sind als Helfer unterwegs, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Nagel hofft auf eine gelungene Veranstaltung. Er setzt auf die „Wiederholungstäter. Die, denen es gefallen hat, kommen wieder.“

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