Hammer-Urteil im Diesel-Skandal gegen VW: BGH-Entscheidung ist gefallen

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Feuerwehr rückt mit Pumpen an und saugt das Wasser ab

Ein Gewaltakt für die Helfer

Oberammergau - Wochenlang haben die Helfer an der Loipe für den König-Ludwig-Lauf gearbeitet. Und nun droht der Regen alle Mühen zunichte zu machen. Wie es derzeit aussieht:

Josef Hutter ist angespannt. Der Streckenchef des König-Ludwig-Skilanglaufs in Oberammergau arbeitet seit Wochen mit seinen Kollegen an der Loipe - sie haben Schnee herangeschafft, diesen zu einer ordentlichen Schicht gewalzt und säuberlich gespurt. Alles war bestens, der Untergrund perfekt für eine riesige Langlaufveranstaltung. Und dann das: Regen, Regen, Regen - dazu Wind und Wärmeeinbruch. Gestern stand der Startbereich bei Ettal unter Wasser, ein Parkplatz am Abzweig Richtung Graswang ebenso. Bis zu 20, 30 Zentimetern hoch. „Das ist einfach nur grausam“, findet Hutter. Hätte der Lauf vor einer Woche stattgefunden, wäre es von den Bedingungen her „das Nonplusultra gewesen“. Nun aber steht der erste Start für Samstag, 9 Uhr, bevor.

Doch Jammern kommt nicht in Frage, Aufgeben schon gar nicht. „Jetzt können wir doch keinen Rückzieher mehr machen“, findet der Streckenchef. Der sieht ja schließlich, „wie viele schon in der Loipe unterwegs“ sind. Kein Wunder: Soviele wie in diesem Jahr haben sich noch nie zum König-Ludwig-Lauf angemeldet. Es könnte also einen Telnehmerrekord geben - immerhin sind schon über 4400 Meldungen eingegangen.

Diesen Erfolg will sich keiner vom Wetter zunichte machen lassen. Gestern liefen den ganzen Tag über die Wasserpumpen, um die Loipe trockenzulegen. 800 Liter schossen pro Minute durch die Schläuche. Über Stunden. Im Startbereich bei Ettal war immerhin eine Fläche von 15 mal 20 Metern überflutet, auf dem Parkplatz galt es sogar ein Gelände von 80 mal 30 Metern zu entwässern. Da rückte sogar die Oberammergauer Feuerwehr mit drei Leuten aus, um das Wasser wegzubekommen. Mit ihren schweren schwarzen Schuhen versanken sie immer wieder im milchig schimmernden Matsch. Trotzdem versicherte zweiter Kommandant Peter Bierling: „Das ist nicht dramatisch. Wegen Wasser wird der Lauf nicht ausfallen.“

Für Streckenchef Hutter steht auch am Freitag nochmal ein „Großkampftag“ auf dem Programm. Um 7 Uhr geht’s los. Wenn alles wasserfrei und schneebedeckt ist, wird gespurt. „Das geht um 18 oder 19 Uhr los und dauert bis Mitternacht“, schätzt Hutter, der weiß, dass sich dieser Plan kurzfristig ändern kann. „Wir müssen abwarten, was in der Nacht passiert.“ Eines ist klar: „Regen können wir nicht mehr gebrauchen.“

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