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Dieser Wald wird Gewerbegebiet: Die Gemeinde hat das Areal zurückgekauft.

Mehr Spielraum für heimische Betriebe

Gewerbegebiet Krün: Gemeinde erwirbt 5000-Quadratmeter-Areal

Krün - Neuanschaffung der Gemeinde Krün: Sie hat ein Areal im Gewerbegebiet gekauft und ist wieder Eigentümerin ihres ursprünglichen Geländes. 

Entfaltungsmöglichkeiten für heimische Betriebe – das soll auf dem nördlichen Gelände des Krüner Gewerbegebiets ermöglicht werden. Dass das auch tatsächlich dort passiert, darauf hat die Gemeinde nun direkten Einfluss. Denn die Kommune hat dieses 5000-Quadratmeter-Areal – nördlich des Umspannwerks zwischen den Bundesstraßen 2 und 11 gelegen – gekauft. Über den Preis behält Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (CSU) Stillschweigen. Finanziert worden soll der Deal über die Grundstücksbeschaffungs- und -erschließungs-GmbH Bayerngrund worden sein.

Bekanntlich hatte die Gemeinde vor einigen Jahren den nördlichen, rund 20 000 Quadratmeter großen Teil des Gewerbegebiets Süd an die Firma „Forum Projekt Krün GmbH“ veräußert. Diese hat darauf die Großhandelsmärkte Aldi und Lidl ansiedeln lassen und wollte auf den restlichen 5000 Quadratmetern weitere Betriebe wie Getränke- und Drogeriemärkte realisieren. „Diesen Plan hat die Gemeinde aber ausgeschlossen“, betont Schwarzenberger. „Als Ersatz haben wir angeboten, das Gelände von der Firma zurückzukaufen.“

Diese Transaktion ist nun tatsächlich über die Bühne gegangen. Die Kommune ist wieder Eigentümerin ihres ursprünglichen Geländes. „Jetzt muss der Bebauungsplan geändert werden“, erklärt der Rathauschef. Die Gemeinde versucht derzeit, die Fläche neben der Bundesstraße durch Zukauf einer weiteren Parzelle zu erweitern. „Damit wollen wir einen besseren Zuschnitt für das in einer Kurve liegende Gelände erreichen“, erläutert Schwarzenberger. Anschließend soll das Areal gerodet und potenziellen Käufern angeboten werden. Die Abholzung kann allerdings wegen der Vogelbrutzeit nur zwischen Oktober und Februar erfolgen. „Bis dahin haben wir Zeit, zu kalkulieren und Preisvorstellungen festzulegen“, ergänzt der Rathauschef. „Es gibt bereits konkrete Interessenten, aber letztendlich wird der Gemeinderat darüber entscheiden, welche Käufer den Zuschlag erhalten.“

Kunz

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