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Die neue Fluchtreppe inspizieren Bürgermeister Stephan Märkl (l.) und Hausmeister Johann Reiser.

Warmer finanzieller Regen

Die Regierung zahlt 50 Prozent

Finanzielle Entlastung für Grainau: Die Brandschutzmaßnahmen an der Grundschule  werden mit 210 000 Euro bezuschusst.

Grünes Licht zum vorzeitigen Baubeginn von Brandschutzmaßnahmen an der Grundschule hat die Gemeinde Grainau erhalten. In einem Schreiben hat die Regierung von Oberbayern der Kommune mitgeteilt, dass die veranschlagten Gesamtkosten von 421 463 Euro mit einer voraussichtlichen Zuwendung von 210 000 Euro gefördert werden. „Wir freuen uns über diese Zusage“, sagt Bürgermeister Stephan Märkl (CSU) deutlich.

Dank dieser guten Nachricht kann die Gemeinde nunmehr mit der Maßnahme beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Denn im Regelfall darf mit dem Bau staatlich unterstützter Projekte erst nach Bewilligung der staatlichen Fördermittel gestartet werden. Mit dieser Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können das Vorhaben schnellstmöglich realisiert werden. „Wir hatten bereits einen Betrag für die Planungskosten in den diesjährigen Etat eingestellt“, erklärt Märkl. Denn die eigentlichen Umbauten können erst 2017 erfolgen. „Im kommenden Jahr wird dies auch im Haushalt berücksichtigt, und wir haben die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung, um die Schule und das angegliederte Turnhallengebäude noch sicherer zu machen.“

In erster Linie gehe es darum, die Technik auf den neuesten Stand zu bringen, betont Johann Reiser, der für die Gemeinde als Hausmeister die beiden Schulhäuser betreut. Im Turnhallengebäude, es gibt dort auch Unterrichtsräume und Zimmer für die Mittagsbetreuung von Schülern, werden künftig beispielsweise die Notausstiege nicht mehr über die Fenster, sondern komfortabler über Türen realisiert. Das heißt in der Konsequenz: Die vorhandenen Fluchtwege werden baulich verbessert. Neben einer Fluchttreppe kommen auch beleuchtete Hinweisschilder für die betreffenden Notausgänge, eine Notbeleuchtung und Brandmeldeanlagen.

Brandschutzerfordernisse machen auch Maßnahmen an dem im Jahre 1912 errichteten Schulgebäude erforderlich. So wurde vor einigen Wochen eine provisorische Fluchttreppe an der Westseite des Gebäudes erstellt, ergänzend zum bereits immer schon vorhandenen Fluchtweg aus dem Hochparterre. Derzeit ist der beauftragte Architekt dabei, die Detailplanung auszuarbeiten – sowohl für eine den technischen Vorschriften entsprechende, als auch für eine optisch ansprechende Lösung.

Klaus Munz

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