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CSU Grainau droht mit Protest

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Grainau - Die CSU in Grainau ist sauer: Landesregierung und Seehofer setzen sich ihrer Meinung nach nicht genug für die Umplanung der Kramertunnel-Einschleifung ein. Nun wollen sie keine Mitgliedsbeiträge zahlen...

Die Mitglieder der Grainauer CSU sind stocksauer. Und zwar sowohl auf die Landesregierung als auch den Ministerpräsidenten und nicht zuletzt den Garmisch-Partenkirchner Bauausschuss. Wieder einmal geht es um die südliche Einschleifung für den Kramertunnel. Denn die Grainauer wollen lediglich eine Brücke zur Einschleifung in die B23 statt zwei Brücken wie geplant.

Der frühere Staatsminister Siegfried Schneider habe der Gemeinde versprochen, diesen dringenden Wunsch zu berücksichtigen, doch nichts sei geschehen, empört sich CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Johannes Schäffler. Er berichtet von einem Brief, den die Gemeinde an Ministerpräsident Horst Seehofer gesandt hatte und der ein Jahr nicht beantwortet worden sei. Auch Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber bedauert das Verhalten der Staatsregierung bei diesem Thema. Voller Groll ergänzte Bürgermeister Andreas Hildebrandt, dass die Regierung dann die Entscheidung der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen übertragen habe. Der Bauausschuss lehnte eine Umplanung mit einer Brücke vor ein paar Monaten ab. „Damit hat man uns als Gemeinde lächerlich gemacht.“

Das wollen die Grainauer so nicht auf sich sitzen lassen: Die CSU überlege, ob sie aus Protest ihre Mitgliedsbeiträge der Zentrale in München vorenthalten werde, sagt Schäffler.

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