Fall Walter Lübcke: Zeugenaussage und Fund auf Toilette bringt Ermittler auf die Spur von Mittätern

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Die Schneelage im Höllental haben drei Bergsteiger unterschätzt, die am Pfingstsonntag und -montag übers Höllental auf die Zugspitze aufsteigen wollten. Unterhalb der Irmerscharte setzten sie Notrufe ab. 

Wanderer unterschätzen Schneelage

Übers Höllental auf die Zugspitze: Vater und Sohn rutschen auf Schneefeld aus

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Vater und Sohn wollten übers Höllental auf die Zugspitze. Dann kam ein Schneefeld. Die beiden sind an ihrem Unglück nicht ganz unschuldig.

Grainau – Die Zugspitze haben sich etliche Bergsteiger an Pfingsten vorgenommen – und gleich den anspruchsvollen Aufstieg übers Höllental gewählt. Der wurde aber drei von ihnen zum Verhängnis. Am Sonntag mussten Einsatzkräfte der Bergwachtbereitschaft Grainau einen Vater (60) und seinen zwölfjährigen Sohn retten, die unterhalb der Irmerscharte in einem Schneefeld ausgerutscht waren. „Daraufhin haben sie sich nicht mehr weitergetraut“, sagt Einsatzleiter Willi Kraus. Dazu kam möglicherweise die Erkenntnis, dass sie nur unzureichend ausgerüstet waren. Folglich setzten sie um 18 Uhr einen Notruf ab.

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Zunächst versuchten die Bergretter, die beiden Stahnsdorfer mit dem Hubschrauber zu erreichen. Als jedoch der Zugspitzgipfel in Wolken versank, fuhren sie mit der Seilbahn auf knapp 3000 Meter Höhe und machten sich zu Fuß zu dem Vater-Sohn-Gespann auf. Sieben Mann stiegen an einem Seil gesichert zu den beiden ab und erreichten sie gegen 20.15 Uhr. Nachdem es in der Zwischenzeit aufgeklart hatte, konnten sie den Hubschrauber doch noch einmal anfordern und die Brandenburger ins Tal bringen.

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Fast die gleiche Stelle hatte sich am Pfingstmontag ein Amerikaner für seinen Notruf um 11.30 Uhr ausgesucht. „Wegen des Schnees war er vom Steig weggeklettert und kam etwa 30 Meter vom Grat entfernt nicht mehr weiter“, berichtet Kraus. Auch bei diesem Einsatz spielte das Wetter nicht mit, so dass die Bergretter erneut zu Fuß zu dem Mann, der mit kurzer Hose und Turnschuhen unterwegs war, gelangten. 

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Der circa 40-Jährige war bei ihrem Eintreffen noch so gut beieinander, dass er mit seinen Rettern zu Fuß auf den Gipfel gehen konnte und dann per Seilbahn zum Eibsee abfuhr.  

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