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Der "Tiger" und der DFB-Pokal auf der Zugspitze.
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Besuch auf Deutschlands höchstem Punkt

Darum brachte Ex-FCB-Star Effenberg den DFB-Pokal auf die Zugspitze

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Als Spieler gewann er unter anderem zweimal den DFB-Pokal und die Champions League: Nun war Ex-Bayern-Star Stefan Effenberg für Werbeaufnahmen auf der Zugspitze - samt Pokal.

Landkreis – Es dauert einen Moment, bis die – überwiegend aus dem asiatischen Raum stammenden – Touristen begreifen, wer da gerade zu ihnen in die Seilbahn gestiegen ist. Doch spätestens als sie den DFB-Pokal in Stefan Effenbergs Händen sehen, beginnen sie wild durcheinander zu reden. „German champion“ und „Bayern Munich“ rufen sie dem früheren Fußballprofi zu. Der lächelt freundlich und winkt – umringt von zwei Sicherheitsleuten. 

Effenberg war gestern für Werbeaufnahmen auf die Zugspitze gekommen. Im Rahmen der DFB-Pokal-Tour des Deutschen Fußball-Bundes bildete der Besuch des Champions-League-Siegers den Startschuss. Fortan fährt der Bus, in dem sich ein kleines Museum mit Ausstellung rund um die Geschichte des DFB-Pokals befindet, samt Siegertrophäe zu zehn Stationen quer durch Deutschland. Dort können Fans – so wie gestern an der Talstation der Zugspitzbahn – ihre Sprösslinge als Einlaufkinder für das Pokal-Finale in Berlin anmelden oder sich mit dem goldenen Pott fotografieren lassen. 

Nicht mehr dabei sein wird dann Effenberg. Der „Tiger“, wie ihn seine Bewunderer zu aktiven Zeiten nannten, sollte nur gestern als Galionsfigur das PR-Event des DFB stärker in den Fokus rücken. Als zweifacher Pokalsieger – 1995 mit Borussia Mönchengladbach und 2000 mit dem FC Bayern München – sicher keine schlechte Wahl. An die Erfolge denkt er gerne zurück. „In diesem Wettbewerb habe ich legendäre Tage erlebt“, sagt er gestern. Vor allem der Sieg mit Mönchengladbach sticht heraus – „das war schon etwas ganz Besonderes“. Weniger gerne erinnert sich Effenberg an seinen bislang einzigen Pokal-Auftritt als Trainer. In Diensten des SC Paderborn ging er 2015 mit 1:7 gegen Borussia Dortmund unter. „Das war schon bitter“, räumt er ein – und schiebt mit einem verschmitzten Lächeln hinterher: „Da war der BVB aber auch noch besser.“ 

Die Fahrt auf Deutschlands höchsten Punkt ist für den gebürtigen Hamburger eine Premiere. Während seiner Zeit als Bayern-Profi war sich ein Tagesausflug zur Zugspitze nie ausgegangen. „Obwohl mich das schon immer interessiert hat.“ Doch der Stress sei damals zu hoch gewesen. Und an freien Tagen „wollte man eben auch mal seine Ruhe haben“, wie er betont. Von dem, was er rund um die Zugspitze zu sehen bekommt, ist Effenberg merklich angetan. Immer wieder schweift sein Blick umher. Besonders der Eibsee hat es ihm angetan. „Der hat schon was“, sagt er zu Sohn Noël-Etienne, der ihn bei den Werbeaufnahmen begleitet.

Gänzlich neu ist die Werdenfelser Region für Effenberg nicht. Als Kind machte er mit seinen Eltern ein paar Mal Urlaub in Garmisch-Partenkirchen. Er sagt: „Mir gefällt’s. Ich komme gerne wieder.“

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