Sie wollte zum Eibsee

Weil sie dem Navi vertraute: Autofahrerin (28) landet in 1400 Metern Höhe - und setzt verzweifelten Notruf ab

  • Andreas Seiler
    vonAndreas Seiler
    schließen

Auf ihrem Weg zum Eibsee geriet eine Autofahrerin bei Grainau in eine missliche Lage. Sie verließ sich ganz auf ihr Navi - und landete in 1400 Metern Höhe.

  • Eine junge Autofahrerin ist bei Grainau in eine missliche Lage geraten.
  • Die 28-Jährige verließ sich ganz auf ihr Navi.
  • Doch anstatt am Eibsee landete sie schließlich auf 1400 Metern Höhe.

Grainau - Sich blind auf das Navigationsgerät seines Autos zu verlassen, kann mitunter böse Folgen haben. Dies musste eine 28-jährige Französin am Samstagabend leidvoll erfahren, als sie mit ihrem Mietfahrzeug in unwegsames Gelände bei Grainau geriet.

Grainau/Eibsee: Französin hört auf Navi - und steckt dann mit dem Auto fest

Wie die Polizei mitteilte, hatte die junge Frau einen Ausflug an den Eibsee unternehmen wollen. Doch das Navi lotste die ortsunkundige Touristin zunächst einmal zur Talstation der Tiroler Zugspitzbahn, über Ehrwald und die Hochtörlenhütte. Danach schickte es die Französin zurück nach Deutschland Richtung Eibsee.

Weil sie aufs Navi hörte: Französin lenkt Wagen auf 100 Meter Höhe

Auf Abwegen: Eine Französin wollte einen Ausflug zum Eibsee machen, landete aber woanders.

Auf einer Schotterpiste in 1400 Metern Höhe verließ den Kleinwagen dann schließlich die Kraft - er ließ sich nicht mehr manövrieren. Weil sie sich nicht mehr zu helfen wusste, verständigte die 28-Jährige verzweifelt die Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim. Die Grainauer Feuerwehr und Bergwacht halfen ihr schließlich mit vereinten Kräften aus der Patsche.

Aufs Navi verlassen: Nicht der erst lustige Vorfall im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Januar. Da ein Tourist sich auf sein Navi verließ, fuhr er bei Garmisch-Partenkirchen mit seinem Auto auf eine Skipiste. Erst ein Pistenraupenfahrer der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) schleppte das Auto frei und auf Terrain, auf dem es seine Fahrt fortsetzen konnte.

Rubriklistenbild: © Polizei

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kommentare