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Schmierereien an Felswänden und Berghütten: FC Bayern äußert sich zu den Taten

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Von: Manuel Bonke

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FCB-Schmierereien in roter Farbe an einer Stadelwand
Diese Stadelwand haben Unbekannte beschmiert. © Bromberger

In roter Farbe prangen die Schmierereien: Der oder die Täter stammen womöglich aus der Fanszene des FC Bayern München. Jetzt bezieht der Verein Stellung.

München/Grainau – Diese Schmierereien sorgen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen für großen Unmut: In der vergangenen Woche haben Unbekannte Felswände und Berghütten mit Graffiti besprüht. Unter anderem wurden Felsen in der Höllentalklamm und am Eibseemit roter Farbe beschmiert. Zu sehen sind die Buchstaben-Kombinationen FCB und MRP. Darum liegt der Verdacht nahe, dass die Schmierereien aus der Fanszene des FC Bayern München stammen.

FC Bayern verurteilt Verschandelung

Die Abkürzung MRP steht für „Munich Red Pride“, eine Ultra-Gruppierung der deutschen Rekordmeisters. Daher hat die Polizei für ihre Ermittlungen auch schon Kontakt mit Vereinsverantwortlichen aufgenommen. Der Klub selbst erklärt gegenüber der tz: „Der FC Bayern verurteilt eine mutwillige Verschandelung der Umwelt, weil sich darin eine Geringschätzung gegenüber Natur und Gesellschaft ausdrückt, die wir nicht gut heißen. Ob die Schmierereien in Zusammenhang stehen mit einer dem FC Bayern zugeschriebenen Ultragruppierung „MRP“, wie offenbar vermutet wird, müssen die polizeilichen Ermittlungen klären.“

Weiter heißt es: „Wir als Verein und Unternehmen streben seit Jahren eine Steigerung des Umweltschutzes an und bemühen uns, sparsam und bewusst mit natürlichen Ressourcen umzugehen.“ Diese Einstellung sollten sich die Schmierfinken zu Herzen nehmen…  
hlr

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