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Eine Trunkenheitsfahrt durch Grainau endet in einem Bachbett. Die Feuerwehr Grainau holt das Auto per Kran aus dem Gewässer. 

Selbst Feuerwehr ist fassungslos

Betrunkener Fahrer hinterlässt Schneise der Verwüstung und landet im Bachbett

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Mit zwei Promille Alkohol im Blut hinterließ ein Garmisch-Partenkirchner bei einer Trunkenheitsfahrt eine Schneise der Verwüstung. Am Ende seiner wilden Fahrt landete er in einem Bachbett.

Grainau – Die Trunkenheitsfahrt eines Garmisch-Partenkircheners endete mit einem Großeinsatz der Feuerwehr Grainau. Der 59-Jährige durchbrach mehrere Zäune und eine Hecke, fuhr einen Steilhang hinunter, überschlug sich und landete abschließend in einem Bachbett. „Das war wie in einem schlechten Hollywoodfilm. So etwas erlebt man nicht alle Tage“, sagt Grainaus Kommandant Josef Keller.

Die Feuerwehr Grainau hievt das Auto per Kran aus dem Bachbett.

Ein Zeuge des Unfalls verständigte umgehend Polizei und Rettungsdienst und half dem Mann aus dem Auto. Die Streifenbesatzung der Inspektion Garmisch-Partenkirchen stellte bei dem Fahrer Alkoholgeruch fest. Ein Atemtest erbrachte einen Wert von über zwei Promille. Daraufhin wurde der Führerschein noch vor Ort sichergestellt und eine Blutentnahme im Klinikum Garmisch-Partenkirchen veranlasst. Am Fahrzeug des Unfallverursachers entstand Totalschaden. Die Feuerwehr Grainau holte es per Kran aus dem Bach. Der Mann wurde vorsorglich ins Klinikum gebracht. Verletzungen konnten vor Ort nicht festgestellt werden.

Der betrunkene Mann war, wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, am Sonntag gegen 9.40 Uhr mit seinem Pkw in der Schmölzstraße in Grainau Richtung Ortsausgang unterwegs gewesen. In einer Linkskurve steuerte er geradeaus. Er prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Holzzaun und den dahinter aufgestellten Zigarettenautomaten, der aus der Halterung kippte und auf die Motorhaube eines dahinter parkenden Pkw fiel. Ungebremst ging die wilde Fahrt weiter. Der 59-Jährige durchbrach einen weiteren Holzzaun, überquerte den angrenzend Garten und krachte am Ende gegen eine hohe Hecke, wobei drei Stauden herausgerissen wurden. Durch die Irrfahrt hinterließ er einen Schaden an fremden Eigentum von geschätzten 7000 Euro.

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