1. Startseite
  2. Lokales
  3. Garmisch-Partenkirchen
  4. Grainau

Blitzeis und Schneechaos in Oberbayern: Busfahrer verliert Kontrolle - Straße eine Stunde gesperrt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andreas Seiler

Kommentare

Der Wintereinbruch sorgte auf der Staatsstraße 2061 für chaotische Verhältnisse.
Der Wintereinbruch sorgte auf der Staatsstraße 2061 für chaotische Verhältnisse. © Bartl

Blitzeis und Schnee noch vor Dezember-Beginn: Am Eibseeberg herrschte am Sonntag Winterchaos. In einen Unfall verwickelt war auch der Eibseebus.

Grainau - Schneefall und Blitzeis haben am Samstagabend zu Behinderungen und teilweise chaotischen Verhältnissen auf der Staatsstraße 2061 geführt, die den Eibsee mit Grainau verbindet. Die Strecke musste kurzzeitig gesperrt werden.

Schneefall und Blitzeis: Verkehrschaos beim Eibsee

Laut Polizeibericht verlor der Fahrer des Eibseebusses, obwohl er nur in Schrittgeschwindigkeit bergab unterwegs war, die Kontrolle über das Fahrzeug. Auf der spiegelglatten Straße brach das Heck aus, der Bus krachte gegen die Leitplanke und den Begrenzungspoller.

Grainau: Wintereinbruch mit Folgen - Eibseeberg für eine Stunde gesperrt

Der Unfall ereignete sich gegen 17.15 Uhr. Zum Glück wurde niemand verletzt. In dem Gefährt waren 13 Insassen, die in einen Ersatzbus umstiegen. An dem Unfallfahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 600 Euro. Der Eibseeberg musste für rund eine Stunde gesperrt werden.

Vor Ort war ein Großaufgebot der Feuerwehr. Weitere Fahrzeuge landeten im Graben oder steckten fest. Viele der Verkehrsteilnehmer waren zuvor auf der Zugspitze beim Skifahren. Als sie die Heimreise antreten wollten, kam die böse Überraschung. Erst ein Räumfahrzeug sorgte für freie Fahrt.

Der Eibseebus tauchte zuletzt auch in anderem Kontext auf: Der Landkreis-Garmisch-Partenkirchen möchte den Umstieg auf Bus und Bahn erleichtern und die entsprechenden Angebote ausbauen.

Noch mehr Nachrichten aus der Region Garmisch-Partenkirchen lesen Sie hier. Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s auch in unserem regelmäßigen GAP-Newsletter.

Auch interessant

Kommentare