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Strahlende Gesichter bei der Verteilung der Christkindlmarktgelder, die Organisator Nikolaus Grasegger (v. 2. v. l.) verkündet hat.

Stolze 25462 Euro 

Grainauer Christkindlmarkt erzielt Rekorderlös

25 462 Euro, soviel wie noch nie, erbrachte der 37. Grainauer Christkindlmarkt. Diese stolze Summe schütteten Nikolaus Grasegger und sein Team nun für gute Zwecke aus. Neben Einrichtungen im Ort profitierte davon auch die Tagblatt-Weihnachtsaktion.

Grainau – Um einen Christkindlmarkt wie den Grainauer auf die Beine zu stellen, bedarf es vieler Helfer. Nikolaus Grasegger hat einmal zusammengezählt, wie viel Personal ehrenamtlich für das Gelingen sorgen. „Es sind fast 100 Leute im Vorder- und Hintergrund tätig – vom Standpersonal, über Bastler, die vielen Strickerinnen bis zu unserem Rentner-Trupp, der sich beim reibungslosen Auf- und Abbau einbringt.“ Ein Einsatz, der sich lohnt: Mit einem Ergebnis von 25462 Euro kletterte der Erlös der 37. Auflage auf ein neues Rekord-Niveau. Eine Tatsache, die Grasegger in seinem ersten Jahr als Christkindlmarkt-Chef natürlich besonders freut: „Es ist schön, wenn man so gute Zahlen schreiben kann, dies muss aber nicht immer so sein, denn eine stetige Steigerung kann es nicht geben.“ Der nächste Markt findet übrigens am dritten Adventsonntag, 17. Dezember, statt.

Die größte Zuwendung floss an die Grainauer Feuerwehr

Zur offiziellen Verteilung der Spenden waren neben den veranstaltenden Vereinen auch die Vertreter der Grainauer Rettungsorganisationen sowie vieler caritativer und sozialer Einrichtungen ins Bergwachthaus gekommen. Und sie zeigten sich dankbar über die Zuwendungen, die dringend für wohltätige Zwecke gebraucht werden. Wie Martin Rummel-Siebert von der Rheuma-Kinderklinik für 2000 Euro. „Eine tolle Sache, so können wir unbürokratisch helfen“, sagte der Diakon. Einen sozialen Hintergrund hatte auch die Zuwendung an die Gemeindebücherei. „Lesen ist eine Schlüsselqualifikation und somit gerade für Grundschüler wichtig“, brachte es Brigitte Schön-Andrä auf den Punkt. Die größte Zuwendung floss in diesem Jahr an die Freiwillige Feuerwehr, sie beschafft nicht nur Regenbekleidung für die Mannschaft, sondern auch einen Akku-betriebenen Beleuchtungssatz.

500 Euro gehen an die Erdbeben-Opfer nach Nepal

Ein Schwerpunkt bildete wie in den vergangenen Jahren die Unterstützung für die Jüngsten. So dürfen sich allein in Grainau der Kindergarten, die Waxlkinder , die Schule und die Gemeinde für den Spielplatz über Zuwendungen freuen. Auch die Tagblatt-Weihnachtsaktion zu Gunsten der Harlekin-Nachsorge, die Familien mit Frühchen hilft, bedachten Grasegger und sein Team großzügig.

Auch wenn der größte Teil des Spendentopfes im Ort bleibt, so haben die Grainauer auch ein Herz etwa für die Nepal-Hilfe, die Gini Resch seit vielen Jahren unterstützt. „Für die dortigen Erdbebenopfer sind 500 Euro enorm wichtig.“

Beteiligte und Beschenkte:

Für dass Gelingen machten sich stark: Katholischer Frauen- und Mütterverein, Feuerwehr, Frauen-Union, Holzhackerverein, Kolpingfamilie, Junge Union, Bergwacht, „Bär und Lilie“, Kindergarten, Grundschule, „Waxlkinder“, BRK-Bereitschaft, Neujahrsänger sowie Grainau-aktiv.

Davon profitierten: Bergwacht, Feuerwehr, Rheuma-Kinderklinik, Elterninitiative am Hauner‘schen Kinderspital München, Kindergarten, Grundschule, Gemeinde Grainau für „Flying-Fox“ am Kinderspielplatz, „Waxlkinder“, Wasserwacht, Nepal-Hilfe, Ortsbäuerinnen, Gemeindebücherei, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe ( KJE ), Volkstrachtenverein, Ronald-McDonald-Haus am Klinikum Großhadern, Musikkapelle sowie Weihnachtsaktion des Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatts zu Gunsten der Harlekin-Nachsorge.

Klaus Munz

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