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Freut sich über den Umzug des internationalen Verbands: Peter Hennekes.

Viele Vorteile

Von Bern an die Kandahar: Internationaler Skilehrerverband zieht um

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Der Zuschlag ging nach Deutschland. Genauer gesagt nach Grainau. An der weltberühmten Weltcup-Strecke, der Kandahar, ist künftig der Sitz des Deutschen Skilehrerverbands. 

Grainau – Über 20 Jahre lang hatte der Internationale Skilehrerverband (ISIA) seinen Sitz in der Schweiz nahe Bern. Bis jetzt. Nun zog er an die Adresse „An der Kandahar“ in Grainau um, wo der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) 2017 sein Ausbildungszentrum eröffnet hat. Zwei Millionen Euro haben die Verantwortlichen in diesen Bau investiert. Geschäftsführer Peter Hennekes ist überzeugt, dass sowohl das moderne Haus als auch die herausragende Lage an der berühmten Weltcup-Strecke ausschlaggebend dafür waren, dass der Zuschlag für den ISIA-Sitz nach Deutschland ging. Damit vertritt das Team vom Kreuzeck aus sowohl die nationalen als auch die internationalen Berufsskilehrer mit 32 Mitgliedsverbänden. „Für uns ist das ein großes Renommee“, sagt Hennekes, der nun zudem den Titel ISIA-Generalsekretär trägt.

Auch Grainau und Garmisch-Partenkirchen profitieren in seinen Augen vom ISIA-Standort. Beispielsweise fand bereits der jährliche Kongress am neuen Hauptsitz statt mit rund 60 Vertretern aus 23 Nationen. Der Austragungsort dafür wechselt normalerweise, doch gibt es Hennekes zufolge Überlegungen, das Treffen ab sofort häufiger an der Kandahar zu veranstalten. Neben den Übernachtungen hebt Hennekes die Kommunikation hervor. Weltweit, in jedem Schreiben und jeder Nachricht an die tausenden Mitglieder tauchen die Kandahar, Grainau und auch Garmisch-Partenkirchen auf. Mit den neuen internationalen Aufgaben wächst das DSLV-Team in Grainau um eine Mitarbeiterin auf nun acht.

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