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Wird sich sehr verändern: die Siedlung an der Lärchwaldstraße und am Unterwaldweg in Grainau. Dort entstehen insgesamt elf neue Häuser und insgesamt 95 Wohnungen. 

Großinvestition in Grainau

Neue Siedlung in Grainau

Für 23 Millionen Euro entsteht eine komplett neue Siedlung an der Lärchwaldstraße inGrainau. Erste Vorbereitungsarbeiten gab es bereits. Richtig los geht es aber erst im Frühjahr.

Grainau – Nicht ganz ein Jahr ist es her, dass sich der Grainauer Gemeinderat mit einem Großprojekt befasst hat. Damals bekam das Katholische Siedlungswerk München (KSWM) grünes Licht für die Pläne, an der Lärchwaldstraße und dem Unterwaldweg viel Geld zu investieren. Zwölf Monate später sind die ersten Arbeiten zur Baustellen-Vorbereitung bereits abgeschlossen. Ab Frühjahr wird eine komplett neue Siedlung gebaut.

„Es entstehen insgesamt in elf Häuser zirka 95 Wohnungen und drei Tiefgaragen“, erklärt KSWM-Geschäftsführer Bernd Weber auf Tagblatt-Anfrage den neuesten Stand der Planung. Bei ihr haben sich die Zahlen etwas verändert. Das Konzept jedoch nicht.

Demnach entstehen im ersten Bauabschnitt drei neue Wohnhäuser am Unterwaldweg. Die Gebäude, die dort bislang standen, wurden bereits abgerissen. Gleiches gilt für die Garagenreihe an der Lärchwaldstraße. Außerdem war es Weber zufolge notwendig, Bäume zu fällen. Das alles gehört zu den Vorbereitungen, um im zweiten Bauabschnitt die neue Siedlungshäuser an der Lärchwaldstraße entstehen zu lassen. „Im Frühjahr wird mit den Baugruppen des ersten und zweiten Abschnitts begonnen, so dass Ende nächsten Jahres bereits der Rohbau stehen sollte“, erklärt der Geschäftsführer.

Dass bedeutet, dass es bis zur Fertigstellung dieses Projektteils wohl bis 2019 dauert. Erst wenn dies geschehen ist, wird es für die bisherigen Bewohner der Siedlung ernst. „Die Mieter sollen dann umgesetzt werden“, sagt Weber. „Hierzu werden rechtzeitig in einer Versammlung die neuen Wohnungen vorgestellt.“

Nach der großen Umzugsphase können dann die restlichen Häuser der KSWM abgetragen und erneuert werden. Wie berichtet, fallen lediglich zwei Gebäude der Abrissbirne nicht zum Opfer und wurden bereits im vergangenen Jahr grundlegend saniert. Bis die 95 neuen Wohnungen zur Verfügung stehen, hat das Katholische Siedlungswerk viel Geld in die Hand genommen. Die Investitionskosten für die Sanierung der zwei Gebäude, den Abriss der neun Häuser und der Garagen sowie die Errichtung von Tiefgaragen und neuen Objekten belaufen sich Weber zufolge auf 23 Millionen Euro.

Seit dem ursprünglichen Bau der Siedlung sind auch schon einige Jahre vergangenen. Die Häuser wurden zwischen 1955 und 1968 hochgezogen. Viele Heimatvertriebene und Bundesbedienstete gehörten zu den ersten Mietern.

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