Am Untergrainauer Feld richten die Hilfskräfte ihr Lager für den Lawineneinsatz ein
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Am Untergrainauer Feld richten die Einsatzkräfte ihre Basis ein. Mit Hubschraubern geht es rauf auf den Berg.

Suche nach Verschütteten

Grainau: Lawinenabgang oberhalb des Eibsees - Großeinsatz der Rettungskräfte

  • Christian Fellner
    vonChristian Fellner
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Traumwetter in den Bergen - und dann das: Am Samstagmittag geht im Bereich Riffelriss in Grainau eine Lawine ab. Glücklicherweise gibt es in dem beliebten Tourengebiet keine Verschütteten.

Grainau - Alarm am Eibsee am Samstagmittag: Lawinenabgang im Bereich Riffelriss in Grainau. Da das Gebiet bei Tourengehern beliebt ist, löste die Leitstelle Großalarm aus. Bergwacht und Polizei mit Unterstützung von Hundeführern und drei Hubschraubern rückten an. „Bei den ersten Überflügen zeigte sich deutlich, dass es Spuren von Tourengehern im Lawinenbereich gab. Einige führten hinein, andere wieder heraus“, betont Bürgermeister Stephan Märkl. So war längere Zeit nicht geklärt, ob es Verschüttete gab.

Grainau: Hohe Lawinengefahr in den Alpen

Entwarnung schließlich gegen 15 Uhr: Da wurde der Einsatz - die Rettungskräfte hatten ihr Quartier im Untergrainauer Feld aufgeschlagen - beendet. Offenbar befanden sich keine Menschen im Gelände, als die Lawine abging.

Dass die Lawinengefahr hoch ist, war bekannt. Die Warnzentrale in Bayern gab nach den ergiebigen Neuschneefällen der vergangenen Tage für die Werdenfelser Alpen ab 1600 Metern Stufe 4 von maximal 5 aus, darunter immerhin noch Stufe 3. Wie gefährlich die Situation ist, darüber spricht der Hohenpeißenberger Experte Thomas Feistl im Merkur-Interview.

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