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Schwieriges Unterfangen: Die Bergretter transportieren die geschwächte Wanderin in einer Trage über die enge Bogenbrücke im Höllental.

Bergwacht rettet 48-Jährige

Völlig erschöpfte Frau sitzt im Höllental fest

Grainau - Eine völlig erschöpfte Frau, die über Lähmungserscheinungen klagte, haben Helfer der Bergwacht Grainau aus Bergnot gerettet. Sie saß im Höllental fest und schaffte aus eigener Kraft den Abstieg nicht mehr.

Der Wirt der Höllentalangerhütte hatte die Information bekommen und alarmierte um 22.20 Uhr die Bergwacht. Gegen Mitternacht fand ein achtköpfiger Trupp, der in Begleitung eines Bergwacht-Notarztes war, die aus Selbitz stammende 48-Jährige.

Sie hatte sich nicht – wie eigentlich vermutet – in der Klamm aufgehalten, sondern an deren hinterem Ausgang.

Nach der Erstversorgung wurde die Wanderin in der Gebirgstrage abtransportiert – ein Unterfangen, das sich für die Rettungskräfte aufgrund des engen Weges sowie des rutschigen Untergrunds schwierig gestaltete, wie Sprecher Anton Vogg junior am Montag mitteilte. Am so genannten Stopselzieher musste die Trage sogar abgeseilt werden, da sich die Felswendeltreppe als zu schmal erwies. Gegen 1.20 Uhr erreichte die Gruppe das Tal. Von dort wurde die Frau mit dem Rettungswagen ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. (vro)

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