Greg Collins kam auch auf Empfehlung von Kevin Kapstad. foto: fkn

Greg Collins hat viele Fürsprecher

Garmisch-Partenkirchen - Der 25-jährige US-Amerikaner stürmt künftig für den SC Riessersee - Ausländische Verteidiger kurz vor der Verpflichtung

Es geht voran, und das in großen Schritten. Gestern einigte sich Ralph Bader mit einem neuen US-amerikanischen Stürmer, mit beiden ausländischen Verteidigern steht der Manager des Eishockey-Zweitligisten SC Riessersee kurz vor dem Vertragsabschluss, und am Wochenende setzt er sich mit Altmeister Tim Regan zusammen, um auszuloten, wie es mit dem Routinier weitergeht.

Doch der Reihe nach: Greg Collins heißt der neue Stürmer, auf den sich die Fans des Zweitliga-Aufsteigers freuen können. „Er ist mir von Steve Bartlett wärmstens empfohlen worden“, sagt Bader. Und nicht nur vom Agenten und Vater des letztjährigen SCR-Stürmer Scott Bartlett, der übrigens mit Collins befreundet ist. Auch der frühere Riesserseer Kevin Kapstad war ein Fürsprecher im Fall Collins. „Er hat mir eine E-Mail geschrieben und ihn richtig angepriesen.“ Kapstad und Collins spielten vier Jahre lange gemeinsam für die Universität von New Hampshire. „Von ihm hab’ ich auch nur Gutes gehört.“ Daher fiel es Bader nicht schwer, den Vertrag zu unterschreiben. „Ich vertraue Steve Bartlett in dieser Sache. Er war ja in der vergangenen Saison dreimal da, er kennt unser Eishockey, und er ist ein erfahrener NHL-Vermittler.“ Collins, dessen Bruder Chris schon zwei Jahre in der Deutschen Eishockey-Liga bei Augsburg erfolgreich gespielt hat und nächste Saison für Nürnberg aufläuft, charakterisiert Bartlett als harten Arbeiter, der Mittel- und Außenstürmer spielen kann. Zuletzt war der 25-Jährige in der East Coast Hockeyleague (ECHL) bei den Las Vegas Wranglers aktiv, schoss in 60 Spielen 17 Tore und gab 14 Vorlagen. Bader: „Bei der Verpflichtung mache ich mir wirklich keinerlei Sorgen.“

Sehr weit sind die Verhandlungen offenbar auch mit den zwei ausländischen Verteidigern, die beim SCR für eine sattelfeste Abwehr sorgen sollen. „Es schaut gut aus“, versichert Bader. Die Verträge sind bereits rausgegangen. Es fehlen nur noch die Unterschriften der Kandidaten. Beide sind Nordamerikaner - mehr verrät der GmbH-Geschäftsführer noch nicht.

Auch die Verteidiger sind Vorschläge aus dem Hause Bartlett. „Er hat wirklich sein Herz für den SC Riessersee entdeckt“, freut sich Bader. Der weiß ganz genau, wem er die Kontakte zu verdanken hat: Franz Reindl. „Er hat das alles aufgebaut, weil die zwei sich schon lange kennen“, verrät Bader. „Als wir in der 2. Bundesliga waren, kam da schon mal eine Anfrage bezüglich Scott Bartlett.“ Damals kam der Wechsel nicht zustande. In der Oberliga klappte es schließlich, und Bartlett junior avancierte zum Toptorjäger beim SCR. „Ich bin wirklich froh, dass der Franz uns da so geholfen hat.“

Im Fall von Tim Regan kann der DEB-Generalsekretär wohl weniger unternehmen. Der 37-jährige Ohlstädter weiß noch immer nicht, ob er seine Schlittschuhe an den Nagel hängen oder doch eine Saison beim SCR dranhängen wird. „Wir treffen uns am Wochenende, denn da muss jetzt demnächst mal eine Entscheidung her“, betont Bader. Er will Klarheit, ob er sich nach einem Ersatz für den Routinier umschauen muss. (cf)

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