Großfamilie aus Syrien eingeschleust - Endstation in Eschenlohe

Eschenlohe - Acht Mitglieder einer syrischen Großfamilie haben Beamte der Bundespolizei am Samstagabend in der Regionalbahn bei Eschenlohe aufgegriffen.

Weil niemand in der Gruppe einen Ausweis bei sich hatte, wurden die Personen im Alter zwischen 4 und 47 Jahren vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach eigenen Worten stammt die Familie aus Syrien. Dort geht das Regime seit den ersten Bürgerprotesten mit massiver Gewalt gegen die Menschen vor.

Sie sei über die Türkei nach Deutschland geschleust worden, schilderte die Familie. 10.000 Euro habe sie gezahlt. Dafür habe sie der Schleuser in diesen Zug nach München gesetzt. Zuvor habe er ihr noch die Papiere abgenommen. Die Polizei zeigte die Erwachsenen an. Die gesamte Familie kam in die Obhut einer Münchner Flüchtlingseinrichtung. (matt)

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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