Der Schwur: Bürgermeister Frank Bauer (l.) vereidigt seinen neuen Stellvertreter Franz Xaver Schweiger.
+
Der Schwur: Bürgermeister Frank Bauer (l.) vereidigt seinen neuen Stellvertreter Franz Xaver Schweiger.

59-Jähriger einstimmig zum Steingruber-Nachfolger gewählt

Franz Xaver Schweiger ist neuer Vize im Großweiler Rathaus

Franz Xaver Schweiger (Freie Wählergemeinschaft) ist neuer Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Großweil. Der 59-jährige Bautechniker, der seit 1. Mai Mitglied des Gremiums ist, wurde anlässlich der Gemeinderatssitzung am Montag einstimmig von beiden dort vertretenen Fraktionen auf diesen Posten gewählt und vom Ersten Bürgermeister Frank Bauer (Freie Wählergemeinschaft) vereidigt.

  • Franz Xaver Schweiger (Freie Wählergemeinschaft) ist neuer Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Großweil.
  • Der 59-Jährige wurde am Montagabend einstimmig gewählt.
  • Schweiger ist Nachfolger von Karl Steingruber (Freie Wählergemeinschaft), der sein Amt niedergelegt hatte.

Großweil – Die Wahl war notwendig geworden, weil Schweigers Vorgänger Karl Steingruber (Freie Wählergemeinschaft) aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte. Für Steingruber rückt seine Fraktionskollegin, die 52-jährige Verwaltungsangestellte Andrea Wolff, in den Großweiler Gemeinderat nach, die ebenfalls von Bauer vereidigt wurde. Sie wird ihren Vorgänger auch im Haupt- und Finanzausschuss, dem Bau- und Umweltausschuss sowie dem Rechnungsprüfungsausschuss ersetzen und künftig als Referentin für den Kindergarten und als Jugendbeauftragte tätig sein. Schweiger seinerseits kümmert sich anstelle Steingrubers als Referent um Wasser, Abwasser und Energie.

CSU-Dorfgemeinschaft auch für Schweiger

„Wir von der CSU-Dorfgemeinschaft haben uns entschieden, auch für Schweiger als Zweiten Bürgermeister zu stimmen“, erklärte deren Fraktionsvorsitzender Markus Luidl, der in diesem Zusammenhang den Zusammenhalt des Dorfes beschwor.

Mann mit Tatendrang

Der neue Vize-Rathauschef steckt voller Tatendrang: „Wir haben die Situation, dass wir sehr vieles anpacken können“, sagte er dem Tagblatt. „Wir wollen einen Anbau am Kindergarten verwirklichen, und ein Waldlehrpfad steht auf unserem Programm, der eine Bereicherung für unsere Bürger wäre.“ Das Wichtigste bei allen Bauvorhaben, stellte er klar, sei jedoch deren Finanzierung: „Und daran arbeiten wir.“ Auch die Vorausschau in die Zukunft ist Schweiger und seiner Gruppierung wichtig: „Wir machen uns darüber Gedanken, was 2030 und 2040 in Großweil passiert. Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, damit die Leute nicht ständig unterwegs sind oder gar wegziehen müssen. Großweil soll nicht zu einem Schlafort werden.“

Wolff will bei Dorferneuerung mitmachen

Als Neuling im Rat will Andrea Wolff sich nach Kräften einbringen „und mitarbeiten, dass es gut weiterläuft“, wie sie unterstrich. „Und ich will bei der Dorferneuerung mitwirken.“

Heino Herpen

Auch interessant: Geht Streit um Lärmschutzmauer vor Gericht? 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare