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Baustelle an der Burgrainer Grundschule: In circa 14 Tagen sollen alle Toiletten wieder benutzbar sein.

Lieferschwierigkeiten sind der Grund 

Neue Toiletten mit Verzögerungen

Garmisch-Partenkirchen - Die neuen Sanitäranlagen der Grundschule in Burgrain sind nicht pünktlich zu Schulbeginn fertig geworden. Doch kein Drama ist in Sicht. Die Kinder können glücklicherweise ausweichen.

Das neue Schuljahr ist erst eine gute Woche alt. Schön langsam kehrt die Routine bei Kindern und Lehrern wieder ein. Dies ist auch an der Grundschule in Burgrain der Fall. Eines ist dort jedoch heuer anders: Über die Sommerferien wurden die Toiletten des über 40 Jahre alten Gebäudes komplett renoviert. Dies war auch dringend nötig. Diese stammen nämlich ebenfalls aus den 1970er Jahren. So weit, so gut. Wäre da nicht ein kleiner Umstand. Die Bauarbeiter konnten die neuen Sanitäranlagen nämlich bis dato noch nicht gänzlich fertigstellen. Wegen Lieferschwierigkeiten fehlt es noch an Türen und Trennwänden. Das Aufstellen von Dixie-Klos auf dem Schulgelände ist Direktorin Alexandra Hubich zufolge dennoch nicht vonnöten.

Die Toiletten im ersten Stock sind glücklicherweise bereits benutzbar. Die insgesamt 88 Kinder – eine Farchanter Klasse mit neun Schülern wird ebenfalls in Burgrain unterrichtet – können auf diese ausweichen, versichert die Schulleiterin. „Das Ganze ist natürlich nicht ideal, aber auch kein großes Drama.“ Die Schüler müssten gegebenenfalls beim Klobesuch nun eben etwas länger warten. Im Notfall könnten die Buben und Mädchen auch die neue Behindertentoilette im Erdgeschoss benutzen. Diese sei nämlich ebenfalls bereits in Betrieb. Hubich, ihre Kollegen und die Kinder hoffen, dass die Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können.

Dies soll nach Gemeindesprecher Martin Bader voraussichtlich in 14 Tagen geschehen. Dann sollten alle Toiletten „wieder zugänglich sein“. Die Gemeinde bittet um Verständnis für die unvorhergesehenen Verzögerungen. Vonseiten der Schule wird diese Nachsicht eingeräumt. Man sei der Gemeinde für die „wunderbare Zusammenarbeit“ dankbar, betont die Direktorin. „Verzögerungen kann es bei jedem Projekt geben. Wir freuen uns sehr darauf, wenn demnächst alles fertig ist."

maw

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