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Grundstücksstreit vor der Ski-WM: Lösung noch vor Weihnachten?

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So soll’s bei der WM wieder sein: Maria Riesch rast bei der Abfahrt über die Kandahar. Foto: dpa

Garmisch-Partenkirchen - Droht im Streit um ein Grundstück im Zielbereich der Kandahar-Abfahrt eine Eskalation? Der Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen soll sich mit der förmlichen Enteignung befassen.

Nach Informationen des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts soll die "förmliche Enteignung" des Grundbesitzers für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 Thema in der Sitzung des Marktgemeinderates am 14. Dezember sein.

Dem Rechtsanwalt des Garmisch-Partenkirchners, Ludwig Seitz aus der Münchner Kanzlei Labbé & Partner, ist dies bisher nicht bekannt. „Ich bin weiter sehr zuversichtlich, dass wir eine gütliche Lösung finden werden“, sagte Seitz.

Er hatte am Dienstag mit dem Anwalt der Gemeinde telefoniert. „Er ist sich mit mir einig, dass wir davon befreit sein wollen, wenn wir unter dem Christbaum sitzen.“ Das heißt, noch vor den Festtagen soll das Grundstück für die Ski-WM und für die Skifahrer im Classic-Gebiet gesichert sein. „Ich denke, das ist im Interesse aller“, sagte Seitz.

Es geht um eine Wiese von 40 mal 20 Meter. Aber es ist ein wichtiges Stück Wiese, denn es liegt direkt vor der Ziellinie der berühmten Kandahar-Abfahrt. Auf der sollen im Februar 2011 bis auf den Slalom alle Wettbewerbe der Titelkämpfe ausgetragen werden.

Bisher haben sich Marktgemeinde und Grundbesitzer nicht einigen können. (matt)

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