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Besonderer Zauber: Im so genannten Linus-Garten am Griesbräu hat Kurt Höller mit seiner Intermezzo-Hütte besonderes Weihnachtsflair geschaffen.

Adventszeit in Murnau 

Harmonische Stimmung in Murnaus guter Stube

Murnau – Ab jetzt kann in Murnau ordentlich Advent gefeiert werden, und zwar gleich an mehreren Standorten, und das in voller Harmonie, so wie es vor Weihnachten ja auch sein soll. Denn von den Missstimmungen, die es noch im vergangenen Jahr beispielsweise zwischen Gemeindevertretern und den Veranstaltern des Christkindlmarktes, der Vereinegemeinschaft, gegeben hatte (wir berichteten), war bei der Eröffnung des Hüttendorfes am Wochenende an der Mariensäule nichts mehr zu spüren.

Nur einer fehlt in diesem Jahr an dieser Stelle. Wegen der Bauarbeiten am Rathaus ist Kurt Höller mit seiner Intermezzo-Hütte in den Griesbräu-Biergarten, den so genannten Linus-Garten, umgezogen (bis 6. Januar), und sorgt dort täglich von 12 bis 22 Uhr für zauberhaftes Weihnachtsflair.

Pünktlich zum 1. Advent hat in Murnaus guter Stube – der Fußgängerzone unterhalb der Mariensäule – das Hüttendorf eröffnet. Bis zum 24. Dezember werden dort von 11 bis 19 Uhr allerlei traditionelle und ausgefallene Geschenkideen sowie künstlerisches Handwerk, Schmuck und kulinarische Spezialitäten angeboten. Zum Startschuss am Samstagmittag fanden sich an der Kesselhüttn der Staffelseewirte alle beteiligten Gastronomen sowie Vertreter der Gemeinde ein. Täglich wird es hier von 12 bis 21 Uhr warme Speisen und Getränke geben. „Wir haben von der Gemeinde aus heuer erstmals die Auflage erteilt, dass alle Standbetreiber täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet haben, am Wochenmarkt-Mittwoch bereits ab 9 Uhr“, sagt Wirtschaftsförderer Jan Ulrich Bittlinger, der in der Hütte des Innovationsquartiers bis Weihnachten auch immer selbst vor Ort sein wird, um die sechs Mieter, die sich am Stand abwechseln, mit ihren Präsentationen zu unterstützen.

Die Vorbereitungen für den Murnauer Christkindlmarkt am Wochenende, 10. und 11. Dezember, laufen bereits auf Hochtouren. „Auch heuer wird es wieder die beliebte lebende Krippe mit Tieren sowie den Mädchen und Buben als Hirten und Engeln an der Mariensäule geben“, freut sich Josef Bierling, Sprecher der Vereinegemeinschaft, die den Christkindlmarkt seit Jahren organisiert. Der Spendenerlös der lebenden Krippe gehe wie bereits im vergangenen Jahr an den Verein Kunterbunt. Auf der Gemeinschaftsbühne werde es nach der Eröffnung am Samstag, 10. Dezember, um 11 Uhr und auch am Sonntag viele musikalische Darbietungen mit Musikgruppen und –ensembles aus der Region geben; außerdem habe der Nikolaus an beiden Tagen um 16 Uhr sein Kommen angesagt. „In diesem Jahr wird er die Kinder aber nicht mehr mit der einfahrenden Kutsche sondern auf der Bühne beschenken, weil man kein Risiko mehr eingehen möchte, dass im Gedränge etwas passiert“, berichtet Bierling auf Tagblatt-Nachfrage.

Im Rahmen der Vorbereitungen wurden alle Standbetreiber, die Speisen anbieten, auf eine verstärkte Lebensmittelüberwachungen aufmerksam gemacht. „Es gab letztes Jahr an ein paar Ständen Schwierigkeiten, permanent warmes Wasser für die Hygiene bereitzuhalten. Das haben wir heuer gut gelöst“, erklärt Bierling. Die Öffnungszeiten des Christkindlmarktes sind am Samstag, 10. Dezember, von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 11. Dezember, von 11 bis 18 Uhr.

Gabriela Königbauer 

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