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Genug Platz für große Fahrzeuge: Hornung-Geschäftsführer Gerhard Lutz (l.) in der neuen Werkstatt.

Neue Werkstatt in Eschenlohe

Hornung setzt auf Nutzfahrzeuge

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Eschenlohe – Für Eschenlohe und den Landkreis ist dies ein großer Wurf: Das Autohaus Hornung, das sein Stammhaus in Garmisch-Partenkirchen und einen weiteren Sitz in Penzberg hat, schuf in dem Loisach-Dorf einen dritten Standort – in Form einer großen Werkstatt für Nutzfahrzeuge.

Diese entstand in Rekordzeit von sieben Monaten in einem Teil der ehemaligen Marker-Hallen. Am Samstag, 8. Oktober, wird die offizielle Eröffnung gefeiert – mit rund 120 geladenen Gästen. Auch Landrat Anton Speer (Freie Wähler) hat sein Kommen zugesagt. Los geht’s um 9.30 Uhr, ab 11 Uhr können Interessenten bei einem Tag der offenen Tür den Betrieb unter die Lupe nehmen. Gerhard Lutz, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens Hornung, ist zufrieden. „Es ist alles fertig. Das war eine Meisterleistung“, sagt der Manager. Seit einigen Tagen läuft bereits der Betrieb, in dem vor allem Lastwagen und Transporter gewartet und repariert werden. Hornung ist Vertragshändler der Marken Mercedes, Smart und Honda. In Eschenlohe werden aber auch die Modelle anderer Hersteller angenommen.

Der Umbau der Halle, in der früher einmal Ski-Bindungen montiert wurden, war aufwändig – und teuer. Übernommen wurde im Prinzip nur die Gebäudehülle. „Es ist alles neu reingekommen“, berichtet Lutz. Das fängt bei den Montagegruben und Büros an und hört bei der kompletten Haustechnik auf. Insgesamt wurden laut Lutz rund vier Millionen Euro investiert – inklusive des Kaufs der Immobilie. Konkret handelt es sich um eine rund 2200 Quadratmeter große Fläche auf der Südseite der einstigen Marker-Hallen sowie Grund im Freien. Insgesamt sind es 5600 Quadratmeter. Voreigentümer war der Maschinenbauer Kern Microtechnik, der in dem Industriekomplex an der Olympiastraße sein Werk hat. 

Wie berichtet, platzten die bestehenden Hornung-Werkstätten für Nutzfahrzeuge in Garmisch-Partenkirchen und Penzberg aus allen Nähten und waren mitunter in die Jahre gekommen. Also entschied man sich, die beiden Reparaturbetriebe in Eschenlohe zusammenzulegen – an einem Standort, der mit der Bundesstraße 2 und der Autobahn 95 direkt vor der Haustüre verkehrstechnisch sehr gut gelegen ist. Entstanden ist eine der größten Werkstätten dieser Art hier in der Region – mit rund 20 Beschäftigten und Platz für bis zu 15 Fahrzeuge. Selbst schwere Sattelzüge können jetzt problemlos bearbeitet werden. Der Verkauf bleibt vorerst in Garmisch-Partenkirchen und Penzberg. Lutz setzt auf die Sparte Nutzfahrzeuge. Service und Verkauf machten etwa ein Drittel des aktuellen Gesamtumsatzes bei Hornung aus, den der Geschäftsführer mit 85 Millionen Euro angibt. „Das ist ein wichtiges Entwicklungsfeld neben der Pkw-Sparte.“ Insgesamt hat Hornung 160 Mitarbeiter. Die nächste Investition ist bereits angelaufen: In Penzberg entsteht ein neues Pkw-Verkaufszentrum. Kostenpunkt: rund 5,5 Millionen Euro.

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