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Wildromantik pur versprüht die sanierte Hüttlebachklamm.

Beliebte Tourismus-Attraktion in Krün saniert 

Hüttlebach-Klamm: Auffrischung für Natur-Juwel

Krün - Die Hüttlebach-Klamm ist Krün lieb und teuer: Für die Sanierung hat die Kommune 50 000 Euro investiert. Nun ist die wildromantische Trasse wieder durchgehend passierbar.

Die Hüttlebach-Klamm – im Südosten von Krün zwischen Isarufer und Schwarzkopf gelegen – beeindruckt durch ihren wildromantischen Charakter. Zum Leidwesen der Gemeinde-Vorderen und vieler Vermieter hatten im Sommer 2015 schwere Unwetter, die einen Murenabgang auslösten, die Klamm in der Folgezeit unpassierbar gemacht. Das war einmal: Nun hat die Kommune den Steig entlang schroffer Felswände wieder saniert. Der Weg hinauf zum Aussichtsbankerl ist wieder durchgängig begehbar.

Sehr zur Freude des Bürgermeisters. Mehr noch: Thomas Schwarzenberger (CSU) schwärmt regelrecht von diesem Ausflugsziel. „Die wildromantische Klamm ist seit den 1970er Jahren durch unseren Bauhof begehbar gehalten worden und ein richtiges Naturjuwel.“ Nach dem Murenabgang lag die Klamm mitsamt dem Bach unter drei bis vier Meter hohem Schutt. Und der neben den Felswänden teilweise über Stufen führende Steig war bis zur oberen Aussichtsbank stark beschädigt.

Da war viel zu tun, zumal die Arbeiten nicht reibungslos verliefen. „Wir haben 2015 auf halber Strecke eine neue Brücke gebaut und 2016 eine zweite Brücke weiter oben geplant“, erzählt der Bürgermeister. „Aber durch ein weiteres Hochwasser 2016 wurden dann auch die Fundamente der bestehenden Brücke weggerissen.“ Der Gemeinderat beschloss, diese zuerst zu erneuern und danach zwei weitere Übergänge bauen zu lassen. Eine Firma aus Eschenlohe hat diese Aufgabe perfekt umgesetzt. Alles in allem kostete diese Komplettsanierung den Krüner Steuerzahler rund 50 000 Euro.

Bei einer Ortsbesichtigung konnte sich Schwarzenberger kürzlich selbst ein Bild von der runderneuerten Hüttlebach-Klamm machen. „Sie strahlt einen gewissen Charme aus.“ Und das offenbar nicht nur für Menschen. „Denn bei meiner Wanderung habe ich sogar mehrere Gämsen fotografieren können.“

Wolfgang Kunz

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