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Ein erschütternder Anblick: die toten Fische aus der Kanker.

Untersuchungen dauern

Hunderte tote Fische: Wer ist verantwortlich?

Garmisch-Partenkirchen - Die Untersuchungen, wer für das dramatische Fischsterben in der Kanker im September 2013 verantwortlich ist, dauern noch. Mit einem Ergebnis rechnet Ken Heidenreich, Sprecher der Staatsanwaltschaft München II, nicht vor kommender Woche.

Ursache für die massive Verschmutzung des Wildbachs, in dem hunderte Forellen grausam verendeten, war ein scharfes Reinigungsmittel. Dieses gelangte im Bereich Klinikum Garmisch-Partenkirchen ins Wasser. Otto Oswald, Vorsitzender des Fischereivereins Burgrain, schätzt den Verlust auf gut 1500 Tiere und beziffert ihn mit 3000 bis 5000 Euro.

Während er und auch Klinikums-Geschäftsführer Peter Lenz ungeduldig auf das Ergebnis der Ermittlungen warten, plant der Verein bereits den Kauf von jungen Fischen, um sie Ende März/Anfang April einzusetzen. Nachdem im Ortsbereich aber weiterhin die Hochwasserverbauung der Kanker läuft, steht für Oswald fest, dass das nur im Oberlauf zwischen Kaltenbrunn und Rückhaltebecken möglich ist.

Tanja Brinkmann

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