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Fühlen sich für die Zukunft gut gerüstet: Die regionalen HypoVereinsbank-Chefs (v. l.) Thomas Kaiser, Nicolas Pfahl und Heinrich Mayer.

Vertrauen der Kunden in Stabilität der Bank

HypoVereinsbank trotzt den niedrigen Zinsen

Garmisch-Partenkirchen - Gutes Jahresergebnis, trotz schlechter Voraussetzungen: Sowohl Einlagen als auch Kreditvolumen bei der HVB sind im Jahr 2015 gestiegen. 

„Trotz anhaltender Niedrigzinsen haben wir auch im vergangenen Jahr erneut ein gutes Ergebnis erzielt und sind besonders im Geschäft mit Privat- und Unternehmenskunden gewachsen, “ sagt Nicolas Pfahl, Leiter des Privatkundenbereichs im Gebiet Oberbayern-Süd der HypoVereinsbank (HVB). Er verwies darauf, dass auch in der Region Bayern-Süd im vergangenen Jahr das Kreditvolumen von 16,5 auf 16,6 Milliarden Euro gestiegen sei und sich außerdem die Einlagen von 32 Milliarden nicht verringert haben. Dies belege gerade in Zeiten stark schwankender Märkte das Vertrauen der Kunden in die Stabilität der Bank. Die Kredite, die von der Gesamtbank ausgegeben wurden, erhöhten sich sogar um 3,5 Prozent auf 113,5 Milliarden.

Noch viel stärker sind die Einlagen gestiegen – und zwar um sieben Prozent auf 107,7 Milliarden, „und das trotz dieser historisch niedrigen Zinsen“. Den Zuwachs beim Kreditvolumen erklärt Pfahl in erster Linie mit einer ungebremst großen Nachfrage nach Immobilien-Finanzierungen: „Das Volumen dieser Finanzierungen stieg in der Region um 33 Prozent. Die Kunden profitieren dabei in erster Linie davon, dass ihnen unser Institut als Universalbank auch den Zugang zum Kapitalmarkt ermöglicht und sich nicht nur auf klassische Finanzierungsmöglichkeiten beschränkt.“

Durch die Modernisierungsoffensive der Bank sind alle 75 Filialen der Region Bayern-Süd vollständig umgebaut worden. „Die Reaktionen der Kunden auf diese qualitative Aufwertung der Filialen und des Beratungsangebots sind äußerst positiv“, unterstreicht Kaiser den Nutzen. „Alle Filialen sind nunmehr nicht nur mit einheitlichem Erscheinungsbild, sondern auch modernster Technik ausgestattet, womit wir gegenwärtig über das attraktivste und innovativste Filialnetz in Deutschland verfügen.“

Im Privatkundenbereich hat sich 2015 die Nachfrage unter anderem besonders auf Strategie, also sorgfältig geplante Lösungen im Wertpapiergeschäft fokussiert, „zumal in einem von schwankenden Märkten und niedrigen Zinsen geprägten Umfeld die Kunden eine umfassende, kompetente und individuell ausgerichtete Anlageberatung erwarten können“, sagt Pfahl.

Bei den Firmenkunden wiederum werde auch in diesem Jahr die Unternehmens-Nachfolge zentrales Thema bleiben, erläutert Thomas Kaiser einen weiteren Aspekt. Bis 2018 stünde deutschlandweit in rund 135 000 familiengeführten Firmen eine Unternehmer-Nachfolge an, davon allein 13 000 in Bayern-Süd: „Mit unseren Experten für Nachfolge und Gründung entwerfen wir gemeinsam mit dem Kunden eine geeignete Strategie für die Übergabe im Unternehmen. Erklärtes Ziel muss es ja sein, eine Übergabe rechtzeitig professionell vorzubereiten.“


Wolfgang Kaiser

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