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Die besten alternativen Energiespeicher: Projektleiter Markus Baur (l.) ist stolz auf seine Schüler (v. l.) Paulina Kramer, Jakob Rotter, Florian Berger, Henrik Durdjak, Florian Grüttner und Valentin Widmann. Beeindruckt von den innovativen Erfindungen sind (ab 2. v. l.) Markus Kollmannsberger, Richard Knoche, Wolfgang Bauer, Tobias Bogenrieder, Wolfgang Günther und Siegfried Apple.

Kinder forschen über alternative Energien

Junge Forscher verblüffen auch den Bürgermeister

Garmisch-Partenkirchen- Im Rahmen der Aktionswoche der Sonne präsentieren junge Forscher neue Ideen der Energiespeicherung. Lokale Agenda 21 fördert Projekte des Arbeitskreises. 

Erneuerbare Energien bestimmen die Zukunft. Das ist für Andreas Kollmannsberger von der Lokalen Agenda 21 sicher. Da die Zukunft bekanntlich der Jugend gehört, förderte der Verein für nachhaltige und energetische Projekte im Landkreis die Arbeitsgruppe „Jugend forscht“ des Garmisch-Partenkirchner Werdenfels Gymnasiums. Dabei griffen die Mitglieder den Schülern auch bei Materialkosten unter die Arme.

Die Investition hat sich gelohnt. Die Fünft- bis Zehntklässler haben sich nämlich über alternative Energiespeicher Gedanken gemacht. Eine Jury von Lehrern, darunter auch Arbeitsgruppen-Leiter Markus Baur, bewertete die besten drei Innovationen. Ihre Erfinder stellten diese nun am Bischoffseck im Garmischer Zentrum aus. Im Rahmen der „Aktions-Woche der Sonne“ hatten die Mitglieder der Agenda dort bereits einen Stand aufgebaut, an dem sie Passanten über Solartechnik aufklärten. Die Nachwuchs-Forscher der Arbeitsgruppe erweiterten diesen mit ihren kreativen Erfindungen, wie einem Solar-Akku, einem Wasserkraftwerk oder einem Energiespeicherbecken. Außerdem überreichte ihnen der Zweite Bürgermeister Wolfgang Bauer (CSU) eine Urkunde von der Gemeinde.

Den ersten Platz räumten Hendrik Durdjak (11), Valentin Widmann (11) und Florian Grüttner (13) ab – auch aufgrund des zeitlichen Aufwands für ihr Projekt. Sie erstellten eine Versuchsreihe mit selbst konstruierten Energiespeicherbecken. Drei verschiedene Plastikbehältnisse – ein durchsichtiges, ein blickdichtes mit schwarzer Innenseite sowie ein durchsichtiges mit schwarzem Boden – befüllten sie dafür mit Wasser und isolierten diese anschließend mit Klarsichtfolie. Daraufhin dokumentierten die Buben regelmäßig, welches Gefäß die meiste Energie – also Hitze – speichert. Dass das durchsichtige Gefäß mit schwarzem Boden das Rennen machte, damit hatte der Zweite Bürgermeister nicht gerechnet. „Mein Tipp war das blickdichte Becken“, sagte er lachend.

Den zweiten Platz belegte Paulina Kramer (11) mit ihrem selbst gebauten Pumpspeicherkraftwerk, dass mit Hilfe einer Solarplatte und einer selbst-konstruierten Wasserpumpe Energie erzeugt. Aber auch Jakob

Rotter (11) und Florian Berger (11) beeindruckten mit einem Akku, den sie aus Alufolie und Solar-Panels gebaut haben. „Ihr könnt alle mächtig stolz auf Euch sein“, sagte Bauer anerkennend. „Ich glaube nicht, dass ich in Eurem Alter schon so zukunftsweisende Ideen gehabt habe.“

Magdalena Kratzer

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