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Singen und trommeln: Die Mädchen und Buben der Kinderkrippe gestalteten den Festtag mit viel Eifer mit.

Leiterin übergibt das Zepter

15 Jahre SKF-Kinderkrippe: Großes Vertrauen in die Arbeit

Murnau - Vorbildliche Arbeit: Das Team der SkF-Kinderkrippe betreut die Kleinsten. Und das nun seit 15 Jahren. 

„Wir haben hier Herzlichkeit, Liebe und Engagement vom ersten bis zum letzten Tag erlebt.“ Mit diesen Worten würdigte Elternbeiratsvorsitzende Nina Donner die Arbeit der Murnauer Kinderkrippe des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), die jetzt ihr 15-jähriges Bestehen feierte. „Bei unseren drei Kindern waren das acht Jahre, in denen wir sehr glücklich hier waren.“ Schöner kann man das große Vertrauen nicht beschreiben, das Eltern den 14 pädagogischen Mitarbeitern um Leiterin Marieta Helbling entgegenbringen. Beim Festakt in den Räumlichkeiten der Krippe übergab diese jetzt das Zepter weiter an ihre Nachfolgerin Hildegard Dörfler, die seit zehn Jahren zum Team der Einrichtung gehört.

Die Kinderkrippe Murnau betreut die Kleinsten vom sechsten Monat bis zum dritten Jahr. Wie wichtig diese ersten Jahre im Leben eines Kindes sind, betonte Zweite Bürgermeisterin Dr. Julia Stewens (Freie Wähler). „Hier wird mit soviel Herzblut gearbeitet, die Räume und der Garten sind wunderschön eingerichtet und gestaltet – und sogar das Essen schmeckt sehr gut“, sagte sie.

Stephan Märte, Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, betonte den hohen Qualitätsanspruch des Personals, das hier mit sehr viel Sensibilität und Kompetenz die Betreuung der Kinder umsetze. „Das Thema Bindung ist in diesen ersten Jahres eines Kindes von höchster Bedeutung. Das Team in der Kinderkrippe meistert diese wichtige Aufgabe vorbildlich.“

So mancher Besucher konnte sich bei der Abschiedsrede der scheidenden Leiterin Helbling ein paar Tränen nicht verdrücken, zu sehr war die engagierte Erzieherin auch den Eltern ans Herz gewachsen. Neun Jahre hatte sie das stetige Wachsen der Krippe miterlebt. Vor 15 Jahren begann alles mit einer Gruppe und acht Kindern. Heute sind es 52 Mädchen und Buben in vier Gruppen.

„In den vergangenen zehn Jahren haben 300 Kinder unsere Einrichtung besucht – und ich bin stolz auf die tolle Arbeit meines Teams, das die Kinder auf einem wichtigen Teil ihres Lebensweges begleiten durfte“, betonte Helbling. Den großen Vertrauensvorschuss, den die Eltern entgegenbringen, wisse man sehr zu schätzen, weil es häufig das erste Mal sei, dass sich das Kind jeden Tag für ein paar Stunden von seinen Hauptbezugspersonen löse und eigene Wege in neuer Umgebung gehe.

Gabriele Königbauer

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