Rede und Antwort stehen Anna Wörner (l.), Felix Schoft (2. v. r.) und Miriam Vogt (r.) dem Publikum. foto: Schoft

Kein Milka-Lila mehr

Garmisch-Partenkirchen - Heuer konnten sich erstmals auch lokale Partner beim Neujahrsskispringen präsentieren. Der neue Fan-Park ein voller Erfolg und zog die Besucher an.

Viel Geld ist beim Neujahrsskispringen zu verdienen. Vor allem durch Werbung. Lokale Partner blieben dabei in den vergangenen Jahren allerdings oft auf der Strecke. Mit der neuen Vermarktungsstrategie hat sich das jetzt geändert. Vor allem im Fan-Park wurde das heuer deutlich.

„Wir konnten in den Bereichen, in denen keine Kameras positioniert sind unsere eigenen Partner präsentieren“, erklärt Hannes Krätz, Garmisch-Partenkirchens Dritter Bürgermeister und Pressesprecher des Skiclubs Partenkirchens. „Das ist schon ein Zuckerl, das wir nun anbieten können.“

Genutzt wurde das vor allem für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Februar und die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018. An mehreren Stände verteilten Mitarbeiter der beiden Organisations-Komitees Broschüren und Werbematerial und informierten das sportbegeisterte Publikum aus aller Welt über den aktuellen Stand der Bewerbung. „99 Prozent der Zuschauer konnten sicherlich für die Weltmeisterschaften und Olympia begeistert werden“, schätzt Krätz. „Das war ein super Schaufenster.“

Auch sonst war der Fan-Park heuer ansprechender als in den vergangenen Jahren. Die üblichen Fanartikel-Stände blieben eher außen vor, wie auch das Milka-Lila nicht mehr zu sehen war. Viel Platz war außerdem, denn der große Kran, der sonst immer einzelne Besucher in die Lüfte gehoben hatte, um ihnen einen Rundflug über das Stadion zu bieten, war nicht mehr da.

Für Aufsehen im Fan-Park sorgte vor allem ein Stand. Der Truck der Deutschen Sporthilfe machte mit einem kleinen Spielgelände für Kinder und einem bunten Programm auf sich aufmerksam. Mit der Aktion „Dein Name für Deutschland“ warb die Organisation um Sponsoren und Geldgeber für ihre jungen Talente. Dass das einen nicht zu verachtenden lokalen Bezug hat, wurde klar, als Anna Wörner und Felix Schoft zu dem Stand kamen, Interviews und Autogramme gaben und für Bilder mit den Fans bereit standen. (ms)

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