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Urlaubs-Destination oder auch nicht - das spielt bei der Verteilung von Asylbewerbern keine Rolle. 

Absage für Forderung 

Keine Sonderregelung für Tourismus-Regionen

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Oberau - Klare Antwort: Ob Tourismus-Region oder nicht, das hat keinen Einfluss auf die Asylbewerber-Zahlen. Es wird keinen Sonderstatus für die Urlaubsdestinationen geben. 

„Weltoffen“ nennt Franz Josef Pschierer den Freistaat. „Dafür gibt’s viele Beispiele“, betont der Staatssekretär (CSU) im Bayerischen Wirtschaftsministerium am Rande des Oberauer Neujahrsempfangs gegenüber dem Tagblatt. „Und das gilt nicht nur für Touristen, sondern auch für Zuwanderer, von denen schon viele ganz hervorragend integriert wurden.“ Deshalb wird es auch keine Sonderregelung für Urlaubs-Regionen hinsichtlich der Verteilung von Asylbewerbern geben, wie sie zuletzt Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) angesprochen hatte.

Trotzdem „muss der Freistaat überlegen, wie er damit umgeht“, fordert Meierhofer auf Nachfrage. „Der Tourismus ist unsere Existenzgrundlage. Damit ist nicht vereinbar, dass immer mehr Flüchtlinge kommen. Das funktioniert nicht unbegrenzt.“ Daher hofft sie, dass dieses Problem erneut auf die Tagesordnung der Staatsregierung kommt.

Das kann Pschierer nicht versprechen. Er verweist aber auf die enormen Investitionen in den Bereich Sicherheit. „Bayern zählt zu den sichersten Ländern in Europa. Das kommt auch den Touristen zugute.“

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