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Sparwelle in der Marktgemeinde

Klausur in Sachen Kultur

Garmisch-Partenkirchen - Die Garmisch-Partenkirchner Gemeinderäte wollen sich intensiv mit dem Kultursommer und dem Richard-Strauss-Festival beschäftigen. Es geht um Geld und den Stellenwert der  Veranstaltungen. 

Die Kultur ist wichtig für den Tourismus und die Bürger in Garmisch-Partenkirchen – besitzt einen ähnlich hohen Stellenwert wie der Sport und ist ähnlich wie der wegen der laufenden Sparwelle der Marktgemeinde von finanziellen Kürzungen bedroht. In knapp zwei Wochen startet das Richard-Strauss-Festival, von Mitte August bis Mitte September läuft der Kultursommer. Das eine spricht Fachpublikum an, das sich als Straussianer sieht, das andere breite Schichten der Bevölkerung. Die Probleme, die beide Veranstaltungen plagen, sind die Finanzen. Da die Gemeinde sparen muss, stehen sowohl Strauss-Festival als auch Kultursommer auf dem Prüfstand. In einer Klausur am Freitag, 3. Juni, will der Gemeinderat besprechen, wie und in welcher Form in Zukunft Geld fließen soll.

„Jeder weiß, dass wir sparen, sparen müssen“, sagt Robert Allmann. Damit alle Gemeinderäte zumindest in Sachen Kultursommer auf den gleichen Stand sind, hat Allmann, Fraktionsvorsitzender der SPD und gleichzeitig Kulturreferent, beantragt, dass der Künstlerische Leiter Georg Büttel und Florian Zwipf-Zaharia, dessen Cultus production die Federführung hat, zu den Kommunalpolitikern sprechen. Das werden Büttel und Zwipf-Zaharia nun am Mittwoch um 19 Uhr tun. Allmann hat Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) gebeten, „ausreichend Zeit einzuplanen, da mit einigen Fragen der Gemeinderäte zu rechnen ist“. Auch eine SPD-Informationsveranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema Kultur. Das Ergebnis einer angeregten Diskussion: Der Kultursommer soll in jedem Fall einer Weiterentwicklung und eine Fortsetzung erfahren. „Er ist bei den Bürger sehr beliebt“, sagt Allmann. Zudem soll alles dafür getan werden, das Richard-Strauss-Festival im Ort zu halten. Allerdings deutet viel darauf hin, dass man gezwungen sein wird, das Konzept zu ändern, da Intendantin Brigitte Fassbaender ihren auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängert. „Dann kommt alles auf den Prüfstand“, glaubt Allmann. 

Kultur hält er für eminent wichtig. Er nennt sie einen Teil „der Daseinsvorsorge“. Über Kunst und Kultur könne ein erheblicher Teil der Lebensqualität gezeigt werden. Dass sich etwas ändern muss, steht fest – für Allmann, aber auch für den parteifreien Gemeinderat Dr. Christoph Elschenbroich. Der hatte angeregt, das Richard-Strauss-Festival und den Kultursommer zusammenzulegen. „So eine Verknüpfung ist durchaus ein Thema“, sagt Allmann. Auch für die CSU-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Koch hat dieser Vorschlag Charme. „Darüber kann man nachdenken.“ Sie hat wie häufig die Finanzen im Auge.

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