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Ortsentwicklung

Parkhaus-Pläne reaktiviert

Garmisch-Partenkirchen - Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen hält an seinem Parkhaus-Projekt fest – Ziel: Bis 2017 soll es Lösung  geben.

Drei Jahre ist es her, dass es konkrete Pläne für ein Parkhaus am Klinikum Garmisch-Partenkirchen ab. Damals wurde sogar schon eine Voranfrage im Bauausschuss des Gemeinderates besprochen. Seitdem ist es um das ehrgeizige Projekt – immerhin war von einem sechsgeschossigen Haus und 500 Stellplätzen die Rede – ruhig geworden. Bis es jetzt der neue Klinikums-Chef Bernward Schröter wieder zum Thema gemacht hat. Bei den Haushaltsberatungen im Kreisausschuss erklärte er, dass das Parkhaus möglichst 2017 realisiert werden soll. Zugleich stellte Schröter klar: „Es gibt noch sehr viele Fragen zu klären.“ Auch mit dem Markt Garmisch-Partenkirchen. Denn die Gemeinde hat als Betreiber des Kainzenbads im Sommer ebenfalls ein Parkplatzproblem. Freilich nicht nur an Spitzentagen, an denen bis zum 1800 Besucher Abkühlung in dem beliebten Schwimmbad suchen. Und dann sind da ja auch noch die Pläne für ein Sportzentrum am Kainzenbad samt neuer Dreifachturnhalle. Das Areal steht also im Fokus.

Bevor etwas passiert, müssen jedoch wichtige Entscheidungen getroffen werden. Als ersten Schritt zur Verbesserung der Lage am Klinikum will Schröter zeitnah vor dem Haupteingang aktiv werden. „Dort soll eine Grundierung stattfinden.“ Ziel: eine „saubere Plattform“ statt unebenes Gelände. Außerdem will der neue Chef Fahrradständer aufstellen lassen. Beim Thema Parkhaus wäre es durchaus denkbar, an den alten Plänen festzuhalten. Die hatte der damalige Chef Wolfgang Türk eingereicht, besprochen wurden sie im Januar 2013 von den Mitgliedern des Bauausschusses. Diese waren sich damals einig, dass ein Parkhaus – auch in dieser Größe – eine gute Sache sei. Der damalige Bürgermeister Thomas Schmid forderte aber zugleich ein Gesamtkonzept und einen Bebauungsplan für das Klinikums-Areal. Türk zufolge war letzteres seinerzeit schon längst in Auftrag gegeben. Das Ergebnis „wurde aber bisher nicht beim Markt eingereicht“, erklärt Rathaus-Sprecher Martin Bader. Das heißt: Bislang gibt es für den Bereich keinen gültigen Bebauungsplan.

Vorgesehen war, dass das Parkhaus rechts vom Klinikum und nördlich von den bestehenden Stellflächen in den Hang hineingebaut wird. Optisch sollte so erreicht werden, dass das sechsgeschossige Bauwerk nicht zu groß wirkt. Es hätte dort platziert werden sollen, wo sich derzeit alte Garagen befinden. Ob die Pläne tatsächlich so umgesetzt werden können, muss sich zeigen. In nächster Zeit will die Gemeinde grundsätzlich ihre Stellflächen am Kainzenbad auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen. „Aufgrund der in die Jahre gekommenen Parkraummarkierung wird es höchstwahrscheinlich zu Veränderungen in der Einteilung der Parkplätze kommen“, teilt Bader mit. Aber: „Eine Konzeption hierzu und auch notwendige Gremienbeschlüsse liegen noch nicht vor.“

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